Kulturverein Cultiamo freut sich über mehr als 500 Kunsthandwerkliebhaber

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MK-Hallbergmoos-Kunsthandwerkermarkt-1-2020

Gelungene Veranstaltung: Der „Wohlfühl“- KunstHandwerkermarkt im idyllischen Apfelgarten der Familie Graf

KunstHandwerkermarkt Hallbergmoos 2020

Ein kugelrunder Rabe blickt vom Regal des Standes mit handgemachten Keramikwaren keck in den Apfelgarten, etwas weiter recken Hase und Hund aus Ton ihre Hälse, am Stand daneben warten bunte Halsketten und Armbänder darauf, dem Outfit ihrer Träger das „gewisse Etwas“ zu geben, schräg gegenüber Holzschalen, einen Tisch zu zieren, am Stand dahinter stehen mundgeblasene Muranoglasschüsseln, deren Form die natürlichen Holzsockel vorgeben – alles Dinge, die kein Mensch unbedingt braucht, aber ein glückliches Lächeln ins Gesicht ihrer Käufer zaubern. 24 Stände laden auf dem KunstHandwerkermarkt ein, eine der selbstgemachten Einzigartigkeiten für den eigenen Garten, das Regal oder Handgelenk zu kaufen: „Ich bin der Familie Graf unheimlich dankbar, dass sie uns für die Veranstaltung ihre wunderschöne Wiese mit den Apfelbäumen zur Verfügung gestellt hat. Das ist nicht selbstverständlich“, sagt Organisatorin Sabina Brosch vom Veranstalter, dem neu gegründeten Kulturverein Cultiamo.

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Petrus belohnt die Anstrengungen

Bereits um 10 Uhr bildet sich bei spätsommerlichen Kaiserwetter eine Schlange am Eingang: „Wir haben ein Wetterglück, das ist der Wahnsinn. Es sind Hallbergmooser ohne Ende da. Natürlich auch wegen der Corona-Maßnahmen. Die Besucher müssen sich in Listen eintragen, aber inzwischen mussten wir die sogar mehrfach kopieren“, zieht die Organisatorin gut gelaunt am frühen Nachmittag eine erste positive Bilanz. „Ich bin super zufrieden und ehrlicherweise sehr froh. Im Vorfeld war es viel Arbeit wegen des geforderten Hygienekonzepts durch das Landrats-, Hygiene- und Gesundheitsamt. Die Vorbereitung ist so eine andere Hausnummer als vorher.“

Individualität punktet

Alle Besucher und Aussteller tragen Maske. Es ist ein längst gewohntes Bild und niemanden ein Problem: „Unter Umständen wäre es ohne gegangen, aber dann hätten wir ganz genau auf die Abstände schauen müssen. Deshalb habe ich mich kurzerhand für Maske entschieden, ohne Diskussion und gut is´.“ Auch der Zeitpunkt im September weicht vom sonst üblichen Termin im Juli ab: „Ich muss sagen, dass das nicht schlecht ist. Ich hab‘ keine Konkurrenz zum Baden“, meint Brosch. Vor allem aber sieht sie das Erfolgsgeheimnis des Marktes in seiner Originalität: „Es ist halt nicht so ein üblicher Straßenmarkt, sondern ein „Wohlfühlmarkt“. Das gefällt den Leuten, sie schätzen das.“

„Ganz toll finde ich, dass die Leute hier nicht um die Preise feilschen und auf diese Weise unsere Arbeit, die Verarbeitung und die Qualität anerkennen“,

Renate Fischer, Schneiderin

Anerkennung macht Freude

Nicht nur die Besucher, die überall in kleinen Grüppchen vor den Ständen die Einzelstücke begutachten und heiter kommentieren, sind von dem Markt angetan, auch die Handwerker selbst: „Ich bin jetzt das dritte Mal hier in Hallbergmoos und komme ausgesprochen gerne hierher“, sagt Renate Fischer aus Baldham, die ihre „Weibasach“ anbietet, handgefertigte Taschen-Unikate aus Naturmaterialien wie Wollfilz und Korkleder, die sie bestickt und mit Borten und Bändern verziert. „Schon nach dem ersten Mal habe ich dem Veranstalter rückgemeldet, dass die Hallbergmooser das Handwerk wirklich zu schätzen wissen und zeigen, dass es ihnen gefällt. Ganz toll finde ich, dass die Leute hier nicht um die Preise feilschen und auf diese Weise unsere Arbeit, die Verarbeitung und die Qualität anerkennen“, meint die Schneiderin. „So macht ein Kunsthandwerkermarkt einfach richtig Spaß.“

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Für Sie berichtete Manuela Praxl.

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