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Nach 19 Jahren: Anbindung Hallbergmoos Mitte kann endlich starten

Kategorie: Allgemeines Veröffentlicht: 30. August 2019

Anbindung „Hallbergmoos Mitte"? Da war doch was. Schon seit fast 20 Jahren lebte der Traum davon, die Gemeinde neben der Hauptstraße und Luitpoldstraße auch im mittleren Bereich an die B301
(früher FS44) anzubinden. Das gelang mit der Dornierstraße und Predazzoallee bis dato lediglich bis zur Maximilianstraße. Die Fortführung zur Theresienstraße scheiterte jahrelang an den Grundstücksverhandlungen.

Konkret startete der Versuch im Jahr 2000 unter dem damaligen Bürgermeister Klaus Stallmeister, welcher die Idee zur Anbindung hatte. Beim Pressetermin im Rathaus durfte dessen Nachfolger Harald Reents jetzt endlich den Durchbruch verkünden: „Wir konnten die nötigen Grundstücke tatsächlich erwerben und damit ein neues Kapitel aufschlagen." Viele hätten „Hallbergmoos Mitte" schon als tot bezeichnet, doch nun kann schon bald der Startschuss fallen. Es handle sich dabei zwar nur um wenige 100 Meter Strecke: „Die ist aber sehr wichtig, um den Verkehr zu entlasten." An der Maximilianstraße ist dafür ein Kreisverkehr geplant und anschließend führt die Strecke in Richtung alter Ringerhalle zur Theresienstraße. Die Halle, welche die Gemeinde bereits vor einigen Jahren gekauft hatte, wird dem Plan nach als erstes abgerissen. Im Anschluss erfolgt die Bauleit- und Straßenplanung.

 

In dieser Zeit werden sich die früheren Eigentümer der sich der sich auf der Strecke befindlichen Häuser ein neues Domizil suchen – dafür gäbe es festen Zeitplan, so Frank Zimmermann vom Bauamt. Und dann startet der Bau der ca. 300 Meter langen Strecke. Reents: „Vorsichtig geschätzt rechnen wir damit, dass bis 2023 alles fertig ist."

Die Straße soll ähnlich der Predazzoallee entstehen, so die derzeitige Idee. Konkretes ist derzeit aber natürlich noch nicht existent. Der Bürgermeister freute sich: „Das ist ein Meilenstein für die Gemeinde. Damit haben wir endlich eine weitere Sprosse in der Leiterstruktur." Verkehrsgutachten hätten gezeigt, dass die Verlängerung der Predazzoalle alternativlos sei: „Wer sich durch die Leopold- und Ottostraße quälen muss, der weiß dies. Die Anwohner dort werden sich auf alle Fälle freuen."

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Bürgermeister Harald Reents (links) und Bauamtsleiter Frank Zimmermann an der Stelle, wo die Anbindung von der Maximilianstraße in Richtung Theresienstraße entstehen soll. Im Hintergrund die alte Ringerhalle.

Die Kosten für den Bau konnte Frank Zimmermann noch nicht genau beziffern. Schließlich könne sich dabei in die kommenden Jahren einiges ändern: „Es ist aber mit einem siebenstelligen Betrag zu rechnen." Die Planungen, den Verkehr im Ort zu entlasten, enden aber mit „Hallbergmoos Mitte keineswegs", wie Harald Reents ebenfalls berichtete: „Das nächste Ziel ist dann eine Anbindung in Richtung Osten."


Für Sie berichtete Bernd Heinzinger.




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