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Klassische Musik für Jung und Alt

Kategorie: Kultur Veröffentlicht: 10. Juli 2019

erstKlassiK stellt neues Konzertprogramm vor

Im Jahr 2008 rief Vladimir Genin in Hallbergmoos eine Konzertreihe ins Leben, die sich bis heute großer Beliebtheit erfreut. Mit erstKlassiK wurde eine Möglichkeit geschaffen, ohne lange Anfahrtswege und vor allem zu familienfreundlichen Eintrittspreisen in den Genuss von klassischer Musik zu kommen. „Dank meiner guten persönlichen Kontakte gelingt es mir immer wieder, hochkarätige Musikerinnen und Musiker nach Hallbergmoos zu holen“ betont Genin und verweist auf die vier Konzerte der neuen Spielzeit, in der Künstler zu hören sind, darunter ECHO-Klassik-Preisträger, die normalerweise in den großen Konzertsälen in aller Welt spielen.

Was steckt hinter erstKlassiK? Vladimir Genin erklärt die Gründe, warum er sich so sehr für dieses Projekt engagiert: Die Frage "was bedeutet überhaupt Musik?“ will er mit den Konzerten beantworten. Viele Kinder und Familien kommen zu den Konzerten, hier dürfen sie auch Fragen stellen oder mal ein Instrument berühren.“ Er schwärmt von der guten Akustik des Gemeindesaals und ist begeistert, wie konzentriert meistens alle zuhören.

„Ich habe dem Publikum versprochen, dass wir jedes Mal etwas anderes anbieten: Verschiedene Instrumente, verschiedene Stilarten, verschiedene Zusammenstellungen.“ Dass es Genin mit diesem Versprechen ernst ist, zeigt sich auch im neuen Programm, es bietet einiges an Überraschungen. Am 12. Oktober interpretiert das Leipziger „Duo Mélange“ klassische Musik auf Querflöte und Marimba. Am 23. November ist „Das Orchestrale Pianoforte“ in einem Konzert für Klavier zu 4 Händen mit Werken von Clara Schumann zu hören, deren Geburtstag sich 2019 zum 200. Mal jährt. Dieses Konzert weist eine ganz besondere Beziehung zur Komponistin auf, denn Heike-Angela Moser, Dozentin an der neuen Musikschule, ist eine Nachfahrin Clara Schumanns. Dass auch Künstler aus eigenen Reihen bei den Konzerten auftreten, hält Genin für unerlässlich, denn die Dozenten der Musikschule sind nicht nur Lehrende, sondern „alle auch sehr gute konzertierende Musiker“.

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Engagierter Einsatz für erstKlassiK: Marion Lamina, Vladimir Genin und Beatrix Haberstock  

Zu Ehren von Beethovens 250. Geburtstag spielt am 9. Mai 2020 das Streichquintett „Wiener Kammersymphonie“ und am 27. Juni 2020 beweist „Rhapsody Three“, dass man das traditionelle Cello auch mal durch ein Bariton-Saxophon ersetzen kann.

Bisher unter dem Dach der vhs-Musikabteilung angesiedelt, ist erstKlassiK nach der Gründung der neuen Musikschule Hallbergmoos-Neufahrn zu einem eigenständigen Bürgerarbeitskreis der Gemeinde geworden. Ein Team von derzeit 15 Ehrenamtlichen – die sich übrigens über Verstärkung freuen würden - kümmert sich um die umfangreiche Organisation, die mit den Aufführungen verbunden ist.

Karten für die einzelnen Konzerte bzw. ein Abo für die gesamte Konzertreihe sind ab sofort im Bürgerbüro im Rathaus Hallbergmoos erhältlich. Flyer findet man in den Hallbergmooser Geschäften und Banken, ausführliche Infos gibt es außerdem unter www.erstklassik.info

Für Sie berichtete Maria Schultz.

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