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Griechischer Wein – frisch eingeschenkt von der Moosbühne

Kategorie: Veranstaltungen Veröffentlicht: 18. März 2016

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Das neue Stück „Ölwechsel“ begeistert das Premierenpublikum.

Zwischen den Seiten des Hotelprospekts lagen die Euro-Scheine. Kein Wunder, dass es da nicht mehr viel Überredungskunst brauchte, um die beiden Schlitzohren, nämlich den Schnellinger Seppi, gestresster Inhaber des Reisebüros Konkurs-Tours (Helle Wolter), und den hinterkünftigen Hotelier mit dem unaussprechbaren Namen (Harald Kindshofer) schnell ins Geschäft kommen zu lassen. Und schon erscheinen die ersten reisewilligen Kunden.

Deren langersehnter Urlaub wird zum Horror-Trip – zum Vergnügen des Premierenpublikums, das am 5. März den Gemeindesaal in Hallbergmoos bis zum letzten Platz belegt hatte. Man habe heuer neue Wege beschritten, so Regisseurin Christine Wimmer, und ein Stück des jungen Autorenteams Florian Appel/Johannes Brandhofer/Tobias Egger und Markus Ollinger ausgewählt, das die Zuschauer auf die idyllische griechische Insel Kanallaki entführte. Die Handlung fand überraschenderweise nicht nur der Bühne statt, sondern zusätzlich rechts und links auf kleinen Nebenschauplätzen, die sich, anfangs noch geheimnisvoll verhüllt, als die „Luxuszimmer“ des Hotels entpuppten.

 

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Heinzi, nicht nur allergisch gegen jegliche Art von Bakterien, sondern auch gegen Olivenöl

Spielte der erste Akt noch im Reisebüro, so befand man sich beim zweiten und dritten Akt im Ferienhotel Poseidon. Eingestimmt auf den Ortswechsel wurde das begeisterte Publikum durch die höchst amüsante Hallbergmooser Version des Schlagers „Griechischer Wein“, mit viel Charme gesungen und getanzt von Ute Dattinger, Renate Schmidmeier und Harald Kindshofer.

Im Hotel stand das Personal schon bereit, der herrlich sächselnde „Animatör“ Ludwig (Thomas Mach) und Costa (Alex Waldhier), der Hoteldiener mit berufsbedingtem Dauerlächeln, um die Gäste zu empfangen: Heinzi mit der Olivenöl-Allergie (Markus Streitberger, überwältigend komisch als Hypochonder) und seine resolute Ehefrau Susi Geiger (Christina Karl), Professor Frauenhofer (Altbürgermeister Klaus Stallmeister) auf der Jagd nach einem seltenen Kauz, dessen genervte Gattin Sybille (Gisela Frischi), Corinna, die Schriftstellerin mit der Schreibblockade (Carina Fritsch) und die Zwillinge Rossgoderer (Martin Schuster und Robert Walter), die sich nur ein Ticket leisten konnten, so dass sich die zweite Hälfte des Brüderpaars in einen Koffer pressen musste, was dieser mit artistischer Gelenkigkeit zuwege brachte. Und natürlich die ungeliebte Erbtante der Geigers, Mundhaar Monika (Karin Troidl), deren sprechendes Augenrollen und ihre hinreißende Mimik das Publikum immer wieder zu Zwischenapplaus motivierte.

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Die Reiselust der Erbtante Monika hält sich in Grenzen!

Je weiter das Stück voranschritt, desto mehr liefen die Schauspieler zu komödiantischer Höchstform auf. Natürlich gab es – für die Zuschauer höchst vergnügliche - Verwicklungen und Missverständnisse, bei denen k.o.-Tropfen, eine vermeintliche Leiche und grimmige Mordverdächtigungen eine bedeutende Rolle spielten.

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O Schreck, ein Mord im Urlaubshotel???

Doch wie nicht anders zu erwarten, wendete sich am Schluss alles wieder zum Guten, alles löste sich in Wohlgefallen auf und die Tante Monika, nun wieder quicklebendig, fand in den Armen des feurigen Hotelfaktotums Costa ein neues Glück.

Das Premierenpublikum amüsierte sich sichtlich. Bereits während des Stückes gab es viel Beifall und am Ende dieses heiteren Abends bedankten sich die Gäste bei Schauspielern und Team mit lang anhaltendem Applaus.

Für Sie berichtete Maria Schultz.

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