Gemeinsam stark: Die Garde der Narrhalla Hallbergmoos-Goldach zeigte beim Gardetreffen eindrucksvoll, was Teamgeist, Freude am Tanz und monatelanges Training auf die Bühne bringen.
Am 30. Januar 2026 wurde der Gemeindesaal in Hallbergmoos erneut zum Treffpunkt der bayerischen Gardeszene. Beim 7. Großen Gardetreffen präsentierten zwölf Gastgarden aus der Region und darüber hinaus ihre Programme vor zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauern. Beginn war um 17 Uhr. Eröffnet wurde der Abend traditionsgemäß von der Kinderund Teeniegarde der Narrhalla Hallbergmoos-Goldach, den Abschluss gestaltete die Große Garde der Narrhalla Hallbergmoos. Verantwortlich für die Organisation zeichneten Antje Schön, Melina Tselios, Martin Lederer, Vanessa Pittrich, Sarah Sonntag und Franziska Nadler, die gemeinsam mit vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern für einen reibungslosen Ablauf sorgten. Ob Aufbau, Betreuung der Garden oder Bewirtung – an diesem Abend zeigte sich eindrucksvoll, wie wichtig freiwilliges Engagement für das Gelingen einer solchen Veranstaltung ist.
Auf der Bühne standen Marschgarden, Prinzenpaare, Showtanzgruppen und Männerballette, deren Aktive im Alter von etwa 16 bis über 50 Jahren ein breites Spektrum des Gardetanzes präsentierten. Obwohl kein Wettbewerb ausgetragen wird, war der Anspruch hoch. Jede Gruppe zeigte ihre Choreografie mit großer Konzentration und sichtbarer Leidenschaft – nicht zuletzt, weil das Publikum zum Großteil selbst aus Aktiven bestand, die die tänzerischen Leistungen und anspruchsvollen Hebungen besonders zu schätzen wissen.
Auch thematisch bot der Abend viel Abwechslung: prächtige Gardekostüme, aufwendig gestaltete Prinzessinnenkleider sowie fantasievolle Programme von Casino Nights und Disney bis hin zu Call on me, Fire & Ice sorgten für ein abwechslungsreiches Bühnenbild. Teilweise mussten einzelne Hebungen angepasst werden, da die Deckenhöhe des Saals an ihre Grenzen stieß – ein Detail, das den sportlichen Charakter der Darbietungen unterstrich.
Die Atmosphäre im Saal war geprägt von Spannung, Begeisterung und spürbarer Wertschätzung für jede einzelne Gruppe. Der Applaus setzte oft schon mit den ersten Takten der Musik ein und begleitete die Auftritte bis zum letzten Bild. Auffällig war dabei, dass viele Garden den gesamten Abend über vor Ort blieben, um andere Gruppen zu unterstützen und deren Auftritte aufmerksam zu verfolgen – ein Zeichen für den starken Zusammenhalt innerhalb der Gardeszene. Auch Garden mit weiter Anreise, unter anderem aus Siegenburg, Schwindkirchen und Ingolstadt, nahmen den Weg nach Hallbergmoos auf sich, um ihre Programme zu zeigen. Die positive Resonanz auf das Große Gardetreffen wächst seit Jahren, weshalb die Veranstalter bewusst darauf achten, das Programm zeitlich so zu gestalten, dass trotz der Vielfalt ein gut planbarer Rahmen eingehalten wird.
Den Ausklang bildete die weithin bekannte Afterparty, bei der Aktive und Gäste gemeinsam bis in die frühen Morgenstunden feierten. Sie ist längst ein fester Bestandteil des Abends und rundete eine gelungene Veranstaltung ab.
Für Sie berichtete Kate Eigner.
Foto Pie Production©









