Im Herbst 2025 wurde eine erste Sichtung der asiatischen Hornisse im Stadtgebiet von Schrobenhausen gemeldet. Nachdem sich diese invasive Art pro Jahr rund 80 km ausbreitet, ist vermutlich im Spätsommer mit einem ersten Auftreten in unserem Landkreis zu rechnen. Die Tiere sind nestfern in der Regel ruhig und dabei nicht aggressiver als die heimische Hornissenart. Nähert man sich jedoch einem Nest weniger als ca. 15 Meter, so zeigen die Hornissen ein äußerst aggressives Verteidigungsverhalten. Innerhalb weniger Sekunden greifen mehrere Hundert Hornissen an. Besonders betroffen ist dabei die Gesichtsregion. Auch wenn das Gift nicht intensiver ist als das der Honigbiene, kann aufgrund der Vielzahl der Stiche sehr schnell eine lebensgefährliche Situation entstehen. So kam es zum Beispiel in der Gemeinde Waldbronn zu einem Zwischenfall, als ein Gemeindemitarbeiter ein Nest entfernen wollte. Er wurde aufgrund der Vielzahl der Stiche auf der Drehleiter bewusstlos und musste von einem Kollegen mithilfe des Notablasses aus 10 Metern Höhen heruntergeholt werden. Aufgrund seiner lebensbedrohlichen Lage wurde er ins Krankenhaus gebracht.
Was soll uns das sagen?
Machen Sie sich mit dem Aussehen der asiatischen Hornisse vertraut. Sollten Sie eine Hornisse sichten, versuchen Sie, davon ein Foto zu machen, und wenden Sie sich an einen Imker oder einen Wespenbeauftragten des Landkreises. Vermuten Sie ein Nest in einer Hecke oder einem Baum, nähern Sie sich auf keinen Fall selbst. Es ist eine spezielle Schutzkleidung erforderlich, die vor dem bis zu 6 Millimeter langen Stachel schützt.
Für Sie berichtete Mooskurier.







