Kinderfasching und Kleinkinderfasching ein fester Höhepunkt der fünften Jahreszeit

Kategorie: Veranstaltungen

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Beeindruckender Auftritt: Die Kindergarde begeistert mit ihrer Tanzdarbietung und erntet viel Applaus von den jungen Besucherinnen und Besuchern

Der Kinder-Faschingsball am 25. Januar gehört in Hallbergmoos-Goldach seit vielen Jahren fest zur Faschingszeit. Bereits lange vor der Gründung der Faschingsgesellschaft wurde diese Veranstaltung ins Leben gerufen – damals noch organisiert vom VfB. Seit dem Jahr 2005 liegt die Gestaltung des bunten Nachmittags in den Händen von Nadine Streitberger, die gemeinsam mit zahlreichen Helferinnen und Helfern für Animation, Musik und einen reibungslosen Ablauf sorgt. Heute wird der Kinderfasching von der Faschingsgesellschaft Narrhalla Hallbergmoos-Goldach getragen. Gedacht ist der Kinderfasching für alle Kinder – ohne feste Altersgrenze. „Solange die Kinder Lust haben, sind sie bei uns genau richtig“, lautet das einfache, aber bewährte Motto. Und genau diese Offenheit macht den besonderen Charakter der Veranstaltung aus. Was den Kinderfasching von vielen anderen Angeboten in der Region unterscheidet, ist das durchgängige Mitmachprogramm. Hier wird nicht nur zugeschaut: Es wird gemeinsam getanzt, gespielt und gelacht. Spiele wie Krapfenwettessen, Luftballontreten oder „Reise nach Jerusalem“ sorgen für ausgelassene Stimmung. Ein Quiz, bei dem Süßigkeiten von der Bühne fliegen, bringt zusätzliche Begeisterung. Besonders beliebt ist auch die Kostümprämierung, bei der das Prinzenpaar die fantasievollsten und buntesten Verkleidungen auswählt. Abgerundet wird das Programm durch viele bekannte Kinderlieder sowie Auftritte der Garden, die immer wieder für staunende Augen sorgen. Entsprechend fällt das Fazit der Organisatoren eindeutig aus: Der gesamte Kinderfasching ist ein einziges Highlight.

Damit ein solcher Nachmittag gelingt, ist viel Vorbereitung notwendig. Rund 30 Helferinnen und Helfer sind im Einsatz – vom Herrichten des Saals über Küche und Einkauf bis hin zur Betreuung der Spiele. Am Veranstaltungstag selbst packen auch viele Teenies der Garde tatkräftig mit an, schmücken die Bühne und bereiten die Luftballons vor. Diese Gemeinschaftsleistung trägt maßgeblich zur positiven Atmosphäre bei. Die Bedeutung des Kinderfaschings für die Gemeinde ist groß. Er ist ein fester Bestandteil der Faschingstradition und ein wichtiges Angebot für Familien. Da der Andrang in manchen Jahren besonders hoch war, werden grundsätzlich zwei Kinderfaschingsbälle veranstaltet – selbst dann, wenn die Faschingssaison kurz ausfällt. Pro Veranstaltung besuchen zwischen 200 und 350 kleine und große Gäste den Gemeindesaal. Die Stimmung ist dabei stets laut, fröhlich und ausgelassen. Die Kinder machen begeistert bei Musik, Spielen und Moderation mit, während die Eltern meist zuschauen – und gelegentlich selbst eingebunden werden, etwa bei einer gemeinsamen Runde „Reise nach Jerusalem“, was für große Heiterkeit sorgt. Auch die Vielfalt der Kostüme trägt zum bunten Gesamtbild bei: Von Astronauten und Dinosauriern über Popcorntüten bis hin zu klassischen Prinzessinnen und Polizisten war alles vertreten. Passend zum diesjährigen Thema mischten sich auch zahlreiche kleine Agenten unter das Publikum. Die Resonanz der vergangenen Jahre war durchweg positiv, und auch der erste Kinderfasching in diesem Jahr wurde als sehr gelungen beschrieben. Die Vorfreude auf den zweiten Termin am 8. Februar ist entsprechend groß. So bringt es auch eine Stimme aus dem Publikum auf den Punkt: „Leute, kommt’s zum Kinderfasching. Da ist für die Kids richtig was geboten!

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Kleinkinderfasching etabliert sich Und bereits zum zweiten Mal lud die Narrhalla Hallbergmoos/ Goldach zum Kleinkinderfasching am 25.Januar ein – und auch in diesem Jahr zeigte sich, wie groß der Bedarf an einem ruhigen, liebevoll gestalteten Faschingsangebot für die jüngsten Gemeindemitglieder ist. Organisiert wurde der Kleinkinderfasching von Nadine Streitberger, Silke Kunstwadl, Linda Deissenrieder, Martina Breitenacher und Eva Ziegltrum. Aus dem Wunsch vieler Eltern nach einer Veranstaltung mit leiserer Musik und einem kleinkindgerechten Ablauf entstand durch Eva Ziegltrum eine Idee, ein Konzept und die Musikauswahl, wie sie im Umkreis bislang nur selten angeboten wird. Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr wurde das Format nun erneut umgesetzt und stieß auf noch größere Resonanz als zuvor. Schon zu Beginn sorgte ein gemeinsames Lied für eine besonders herzliche Atmosphäre: Fast alle Kinder sangen mit, tanzten begeistert und fühlten sich sichtlich wohl. Für einen humorvollen Einstieg sorgte Kasperl, der gemeinsam mit den Kindern „geweckt“ wurde – verschlafen, unverkleidet und lediglich mit Unterhose, Pantoffeln und einer Windel im Rucksack ausgestattet. Seine gute Faschingslaune ließ sich davon jedoch nicht trüben, und so feierte er fröhlich mit den kleinen Gästen.

Im Laufe des Vormittags füllte sich der Saal zunehmend. Insgesamt nahmen rund 140 bis 150 Kinder teil, wobei aufgrund des anhaltenden Andrangs irgendwann auf das genaue Zählen verzichtet wurde. Für den reibungslosen Ablauf sorgten rund 15 feste Helferinnen und Helfer, unterstützt von zahlreichen spontanen Unterstützenden. So begrüßte etwa Anna Lena Deissenrieder die Kinder mit einem großen Stoffteddy und tanzte mit ihnen, während Phillip Niedermair und Simon Scholten sich frühzeitig um die Technik kümmerten. Ebenso hervorgehoben wurde auch der spontane Einsatz von Tina Saronja, die bereits um 7.30 Uhr Krapfen brachte und 150 Brezen frisch aufbackte. Für die Kinder gab es vier Mitmachstationen mit Spielen, bei denen Stempel gesammelt werden konnten. Am Ende wartete eine Schatztruhe mit kleinen Überraschungen. Auch Kinder, die nicht an allen Spielen teilnehmen konnten oder wollten, gingen nicht leer aus und erhielten eine kleine Aufmerksamkeit. Die liebevolle Organisation und die ruhigere, kindgerechte Gestaltung wurden von den anwesenden Familien sehr positiv aufgenommen. Das Organisationsteam selbst zeigte sich begeistert von der Stimmung und dem großen Zuspruch. Nicht zuletzt unterstreicht auch das Spendenergebnis von 500 Euro den Erfolg der Veranstaltung. Der Betrag soll dem Verein „Helferschwein“ zugutekommen. Der zweite Kleinkinderfasching der Narrhalla Hallbergmoos/Goldach hat gezeigt, wie wichtig Angebote für junge Familien sind – und dass ein Fasching auch ohne laute Musik und große Reizüberflutung für strahlende Kinderaugen sorgen kann.

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Für Sie berichtete Kate Eigner.
Foto Pie Production©

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