Am 29.01.2026 besuchten die Klassen 9a und 9b im Rahmen des GPG-Unterrichts die KZ-Gedenkstätte Dachau. Der Besuch fand im Zusammenhang mit der intensiven Auseinandersetzung mit Gedenkstätten in Bayern statt, die derzeit im Unterricht behandelt wird.
Das Konzentrationslager Dachau war von 1933 bis 1945 in Betrieb und diente als Arbeitslager. In diesem Zeitraum waren dort rund 200.000 Menschen inhaftiert. Mindestens 41.000 Menschen kamen ums Leben, wobei von einer deutlich höheren Dunkelziffer auszugehen ist. Die historischen Dimensionen dieses Ortes machten den Besuch für alle Beteiligten besonders eindrücklich.
Geführt wurden die Klassen von Herrn Jäger, Klassenleiter der Klasse 9b, der mit sachlichen Informationen, aber auch emotionalen Worten und Zitaten von Überlebenden, durch die Gedenkstätte leitete. Diese Kombination trug dazu bei, die historischen Fakten greifbar zu machen und zugleich das menschliche Leid hinter den Zahlen zumindest etwas sichtbar werden zu lassen.
Während der dreistündigen Führung lag eine schneebedeckte Landschaft über dem Gelände, was die Atmosphäre zusätzlich unterstrich. Die Stimmung war durchgehend betroffen, und alle Schülerinnen und Schüler verhielten sich dem Ort und seiner Geschichte entsprechend respektvoll und aufmerksam.
Der Besuch stellte eine wichtige Ergänzung zum Unterricht dar und bot die Möglichkeit, Geschichte nicht nur theoretisch zu behandeln, sondern sich unmittelbar mit den Folgen von Nationalsozialismus, Ausgrenzung und Gewalt auseinanderzusetzen.
Für Sie berichtete Mooskurier.













