In der gestrigen Gemeinderatssitzung am 10.03. hat Bürgermeister Benjamin Henn den Ablauf rund um die Auszählung der Kommunalwahl erläutert. Demnach wurden am Montag nach dem Wahlsonntag in einem verschlossenen Raum des Rathauses drei versiegelte Briefwahlurnen entdeckt, deren Stimmen am Wahlabend noch nicht ausgezählt worden waren.
Die Urnen waren ordnungsgemäß verschlossen und enthielten insgesamt rund 550 Stimmzettel. Nach dem Fund informierte die Gemeindeverwaltung umgehend die Kommunalaufsicht und setzte die Auszählung in Abstimmung mit dem Landratsamt fort. Die Stimmen wurden am Montagvormittag ausgezählt und anschließend in das Gesamtergebnis eingearbeitet.
Bürgermeister Henn betonte, dass alle gesetzlichen Fristen gegenüber dem Landratsamt eingehalten wurden und sich an der Sitzverteilung im Gemeinderat nichts geändert hat.
Auf eine Nachfrage von Gemeinderatsmitglied Stefan Kronner zu einem Zeitungsartikel stellte Henn klar, dass den Wahlhelferinnen und Wahlhelfern kein Fehler bei der Auszählung am Sonntag vorzuwerfen sei. Die betreffenden Wahlunterlagen seien nicht übersehen worden, sondern hätten sich in einem verschlossenen Büro befunden und seien erst am Montag aufgefunden worden.
Die Gemeinde wird den Sachverhalt weiterhin transparent aufarbeiten und die Öffentlichkeit über die Hintergründe informieren.
Für Sie berichtete Mooskurier.








