Gut angekommen im Jugendwerk Birkeneck

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Joachim Nunner, seit zehn Monaten Geschäftsführer des Jugendwerks Birkeneck

Geschäftsführer Joachim Nunner seit zehn Monaten im Amt

Seit dem 1. April 2021 ist Joachim Nunner Geschäftsführer im Jugendwerk Birkeneck. Ein erstes Fazit nach rund zehn Monaten:

Herr Nunner, seit rund zehn Monaten sind Sie Geschäftsführer im Jugendwerk. Haben Sie sich gut eingearbeitet und wie geht es Ihnen insgesamt in der neuen Position?
Mein Start war nicht schwierig, denn ich hatte ja schon viele Jahre Erfahrung in der Jugendhilfe. Außerdem kannte ich meinen Vorgänger Otto Schittler bereits vor meinem Amtsantritt.
Ich fühle mich hier sehr wohl und es kommt mir vor, als wäre ich schon viel länger hier als nur zehn Monate. Dass es gut läuft, beweisen mir auch viele Rückmeldungen.

Was gibt es Neues im Jugendwerk?
Wir wollen selbstverständlich unser breites Angebot aufrechterhalten, also Jugendwerk und Werkstätten. Neu ist, dass wir seit September zwei Grundschulklassen haben, eine erste und eine vierte Klasse. Im nächsten Jahr soll dann eine weitere erste Klasse dazukommen. Dann wird es auch die heilpädagogische Tagesstätte für Grundschulkinder geben, ein teilstationäres Angebot. Teilstationär bedeutet, dass die Kinder abends heimgehen können, was freilich auch von der häuslichen Situation abhängt. Das Ganze soll jedes Jahr erweitert werden, aber das muss natürlich auch baulich gelöst werden.
Wir werden sehr unterstützt vom Schulamt, das Ganze ist ein Projekt und deshalb werden uns auch die entsprechenden Lehrkräfte zur Verfügung gestellt.

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Hat Corona einen Einfluss auf Ihre Arbeit?
Ich denke, die Auswirkungen werden wir deutlich erst dann zu spüren bekommen, wenn Corona vorüber ist und ich rechne damit, dass dann viele Aufgaben auf die Gesellschaft zukommen werden.

Wie gehen die Jugendlichen mit der derzeitigen Situation um?
Die jungen Menschen hier sind sehr diszipliniert mit den Einschränkungen umgegangen. Bei den Erkrankungen sind wir glimpflich davongekommen. Für Infizierte haben wir eine Isolationsgruppe eingerichtet, die aber jetzt nicht mehr notwendig ist.
Ansonsten werden alle Hygienemaßnahmen beachtet, außerdem wurde und wird bei uns sehr engmaschig getestet.

Wie läuft Ihr Kontakt mit den Jugendlichen ab?
Durch Corona ist das natürlich nicht ganz so einfach, aber im Laufe der Monate konnte ich trotzdem viele kennenlernen. Ich bin auch regelmäßig bei den Treffen des Heimrats dabei, das ist die Runde der Gruppensprecher. Dort wird viel besprochen und geplant, z.B. Aktionen oder Feste, für mich eine gute Gelegenheit, um in direkte Tuchfühlung mit den Jugendlichen zu kommen.

Gibt es Pläne?
Wir hoffen, dass nach Corona wieder mehr möglich sein wird. Wir bieten hier u.a. verschiedene künstlerische Projekte an. Ein Beispiel ist die Schrott-Installation, die man im Innenhof sehen kann. Schön wäre z.B. auch eine Ausstellung oder ein Projekt, an dem sich die Hallbergmooser Künstler und Künstlerinnen beteiligen.

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Was ist Ihnen wichtig in Bezug auf das Jugendwerk Birkeneck?
Ich bin der Meinung, dass sich Birkeneck auch weiterhin öffnen muss, es ist ja ein Teil – geschichtlich gesehen sogar die Keimzelle – von Hallbergmoos. Wir bieten hier eine sinnvolle und wichtige Dienstleistung an und unser Ziel ist es, dass die jungen Menschen gut mit dem Leben zurechtkommen, wenn wir sie in die Gesellschaft hinein entlassen.

Was wünschen Sie sich für die nähere Zukunft?
Unser Motto ist derzeit „Wir trotzen Corona!“ und deshalb planen wir auch jetzt schon unser Sommerfest!

Das Interview mit Herrn Nunner führte Maria Schultz.

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