Tanz-Vibe der Garde kickt härter als der Endgegner des Himmels
Dunkle Wolken verdüstern den Rathauslatz und verheißen nichts Gutes. Wenn weder Stoßgebete noch der siebenundzwanzigste beschwörende Blick nach oben helfen, gilt unter den Hallbergmoosern, Team „Hardcore-Narren“, das Credo „Geht nicht, gibt´s nicht“. Dem setzen die Narrhalla Garden eins drauf, denn „The show must go on! No Wetter (matter) what“. Statt Konfetti satt gibt´s zwischendurch eine extranasse und eiskalte „Böen und Schneeregen“- Einlage, so gesehen ein recht stürmischer Kehraus, bevor die Fastenzeit beginnt. „Bei schönem Wetter kann´s halt jeder und bei den Bedingungen kommt es drauf an, das Beste daraus zu machen“, sagt Eva Ziegltrum aus der Vorstandschaft der Narrhalla: „Wir haben kurzzeitig überlegt, ob wir die Veranstaltung Indoor verlegen, aber der Faschingstreiben ist traditionell eine Outdoor-Veranstaltung. Manchmal hat man eben Glück mit dem Wetter und manchmal ist es nicht optimal.“
Heißgetränke laufen Aperol Spritz und Co den Rang ab
Der wettertechnische Totalschaden kann die Stimmung unter der Narrhalla und den Faschingsfreunden also nicht trüben. Hochprofessionell absolvieren die Garden noch einmal ihre mitreißenden Programme für ihre eingefleischten Fans. Manche freuen sich gar „endlich bessere Sicht“ auf das Geschehen auf der Bühne zu haben als sonst. „Ich bin sehr stolz auf alle“, lobt die Präsidentin der Narrhalla, Renate Hofbauer: „Sie hätten auch sagen können, dass sie unter diesen Bedingungen darauf verzichten zu wollen. Ich finde es einfach super, dass sie durchgezogen haben.“ Auch Hofbauer zieht durch und verkauft unerschütterlich Glühwein – mit großem Erfolg. „Ich habe noch nie so viel verkauft, wie in diesem Jahr“, bilanziert sie lachend.
Kein Platz für Troublemaker
Hofbauer spricht von einer großartigen Saison mit vielen Höhepunkten, entsprechend fällt ihr Fazit aus: „Wir sind mit der Saison sehr zufrieden. Es gab nur einen Zwischenfall, der aber nicht an uns liegt, sondern leider an ganz wenigen Gästen.“ Renate Hofbauer bezieht sich dabei auf einen unerfreulichen Zwischenfall mit Polizeieinsatz während des Narrhalla- Balls. „Da wollten ein paar eine Schlägerei anzetteln.“ Das Verhalten ist sicherlich nicht nur für Renate Hofbauer ein „absolutes No-Go“, sie findet deutliche Worte: „Wir von der Narrhalla stehen für friedliches und gemütliches Feiern miteinander. Generell gilt das für alle Festivitäten. Wer keinen Bock darauf hat, soll in Gottes Namen zuhause bleiben. Schlägern geh nicht. Idioten, die rumpöbeln, brauchen wir nicht.“
Danach ist davor
Wie jedes Jahr gilt jetzt bei der Narrhalla „The show must go on!“ In wenigen Tagen, kurz nach Renate Hofbauers Geburtstag, will sich die Vorstandschaft schon wieder treffen und die Saison 2026/2027 planen.
Für Sie berichtete Manuela Praxl.











































