„Zockeralarm!“

Kategorie: Veranstaltungen

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Teilnehmer vertieft im Spiel: Zahlreiche Gaming-Stationen füllen den Saal, während die Spieler konzentriert an ihren PCs sitzen.

Kinder, Teens und Erwachsene erleben die erste LAN-Party im Gemeindesaal

Zwischen blinkenden Bildschirmen, surrenden Lüftern und verstreuten Kabeln verwandelte sich der Gemeindesaal Hallbergmoos am 21. November 2025 in eine atmosphärische „Zocker-Höhle“. Blaue und grüne Lichtakzente tauchten den Raum in einen futuristischen Schimmer, während sich das Summen der Technik mit gedämpften Gesprächen und raschelnden Taschen zu einem lebendigen Klangteppich verband. Die LAN-Party des „Arbeitskreises Digital“ zog an diesem Tag Kinder, Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen an – jeder von ihnen bereit, die digitale Welt nicht allein, sondern gemeinsam zu erleben. Schon am frühen Vormittag bereitete das Organisationsteam den Saal vor. Während Michael Fischer Netzwerk und WLAN einrichtete, kümmerte sich Thomas Mach um die Planung, die Homepage und die Verpflegung. Matthias Hartel prüfte Computer und Stromversorgung, und Norbert Pitters bereitete die Geräte und technische Ausstattung vor. Unterstützt wurde das Team von Stefanie Schütze und Rita Guske, die die Abläufe im Blick behielten. Für das leibliche Wohl standen Wienersemmeln – auch in veganer Variante – sowie Wasser, Spezi, Apfelschorle und Zitronenlimonade zu kleinen Preisen bereit. Der Nachmittag gehörte den Kindern und Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren. Von kurz nach 13 Uhr strömten die ersten Kinder mit ihren mitgebrachten Geräten in den Saal, wo diese zunächst geprüft, mit einem Siegel versehen und an den vorbereiteten Plätzen eingerichtet wurden. Die jungen Spielerinnen und Spieler konnten selbst entscheiden, welche Spiele sie nutzen wollten, wobei die Altersfreigaben selbstverständlich berücksichtigt wurden. Über Zugangsdaten, die gut sichtbar auf einer Leinwand angezeigt wurden, entstand bald ein reges Miteinander, und kleine technische Herausforderungen lösten die Kinder meist im Team. Titel wie Fortnite, Minecraft, Trackmania, Brawl Stars und Brawl Hall, prägten den Nachmittag und erfüllten den Raum mit einer konzentrierten, ruhigen Spannung, in der jedes leise Klicken und jede kurze Rückfrage Teil des gemeinsamen Erlebens wurde.

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Mit einem fliegenden Wechsel übernahmen ab 18 Uhr die Erwachsenen den Saal. Viele brachten beeindruckende Geräte mit: große, bunt beleuchtete oder transparente PCs mit wuchtigen Monitoren neben kleineren, mobilen Setups. Die Atmosphäre veränderte sich sofort. Wo zuvor stille Konzentration herrschte, füllten nun Lachen, Ausrufe und lebhafte Reaktionen den Raum. In Gruppen wurde gemeinsam oder gegeneinander gespielt, und als gegen 21 Uhr die bestellte Pizza eintraf, erreichte der Abend seinen gemütlichen Höhepunkt. Das offene Ende erlaubte es den Teilnehmenden, so lange zu bleiben, wie die Lust am Spielen anhielt.

Die Idee für diese LAN-Party entsprang dem Wunsch des „AK-Digital“, jungen Menschen einen niedrigschwelligen Zugang zu Computerspielen und digitaler Technik zu ermöglichen und gleichzeitig den sozialen Austausch zu fördern. Ebenso sollte das Miteinander der Generationen gestärkt werden – ein Ansatz, der bereits im Schulprojekt an der Mittelschule sichtbar wurde, bei dem Senioren im Umgang mit Smartphones, Tablets und Notebooks unterstützt wurden. Die Teilnahme war kostenfrei und über die Website buchbar; für Minderjährige war lediglich eine Einverständniserklärung der Eltern notwendig. Schon jetzt denkt das Organisationsteam über eine Wiederholung nach, voraussichtlich an einem Samstag, um Abläufe und Struktur weiter zu optimieren.

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Viele Teilnehmende berichteten, wie sie von der Veranstaltung erfahren hatten: über Freunde, ihre Kinder oder durch Flyer, Zeitungsberichte und Internetseiten. Einig waren sie sich jedoch in ihrem Urteil: „Es ist toll. Man kommt raus, trifft Menschen, spielt zusammen. Gerade für Kinder ist es eine super Möglichkeit. Sie sitzen nicht allein im Zimmer, sondern helfen sich gegenseitig, reden miteinander und knüpfen Freundschaften.“

Als spät am Abend die letzten Geräte wieder in Taschen verschwanden, die Kabel ordentlich zusammengelegt waren und die Monitore dunkel wurden, blieb ein stiller Nachhall digitaler Abenteuerlust zurück. Es war ein Tag, an dem Hallbergmoos zeigte, wie bereichernd die digitale Welt sein kann – besonders dann, wenn man sie gemeinsam erlebt.

Für Sie berichtete Selina Scholz.

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