Sophie Zeilhofer ist unser Wiesnmadl 2026!

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Sophie Zeilhofer – das neue Wiesnmadl 2026

Sie steht mit beiden Beinen fest auf dem Boden und haut dabei alle mit ihrem ansteckenden Lachen um: Sophie Zeilhofer. Das Wiesnmadl 2026 erfährt von ihrem Titelgewinn kurz bevor sie in den Urlaub abhebt: „Ich konnte es kaum glauben, als mich Christine Schmidt vom Mooskurier anrief und sagte, dass ich es bin. Mich hats so gefreut, und ich dachte: „Jetzt können die Tage nur noch toll sein. Vielmehr geht nicht.“ Ihre Begeisterung darf sie zunächst mit niemanden teilen, auch nicht mit den Eltern oder ihren vier Geschwistern. Eine Ausnahme allerdings gibt es, die an dieser Stelle möglicherweise die Freude einiger männlicher Leser und Bewunderer trübt: Freund Franz. Mit dem 28-Jährigen segelt Sophie seit ein paar Jahren nicht nur gemeinsam auf dem Ammersee, sondern auch durchs Leben.

Jahrelang Fan, jetzt Frontfrau
Für Sophie ist der Titel „Hallberger Wiesnmadl“ seit Kindertagen eine echte Herzensangelegenheit: „Meine Schwester Anna war 2015 Wiesnmadl, das fand ich total cool. Damals habe ich das mit großen Augen mitverfolgt, dass sie sich ein Dirndl aussuchen, repräsentieren und jeden Tag aufs Volksfest gehen durfte.“ Jetzt Im Jahr 2026 wechselt Sophie selbst vom Publikumsplatz aufs Podium: „Generell gefallen mir Volksfeste, insbesondere die Hallberger Wiesn besonders gut, das macht einfach Spaß“, erzählt die fesche 24-Jährige: „Im Gegensatz zur riesigen Wiesn in München, mag ich bei uns das Gemütliche, dass man viele Menschen trifft, die man kennt. Alle kommen zusammen und feiern und wenn´s heißt „wir treffen uns an der Bar“ ist klar wo, denn es gibt nur eine Bar.“ Dort könne jeder mit Sophie ins Gespräch kommen: „Ich bin sehr offen, aufgeschlossen, locker und lustig, gerade auch neuen Menschen gegenüber, denn ich möchte, dass sie sich wohl und aufgenommen fühlen.“ Manchmal, so gibt sie unumwunden zu, sei sie ein „bissal“ zu direkt: „Aber ich bin definitiv eine herzliche Person, ich kann super über mich selbst lachen. Sonst könnte ich andere Leute nicht hochnehmen, denn da muss man ja auch einstecken können.“

Zwischen OP-Tisch und Bierzelt-Bank
Geboren in Freising – und zwar im Doppelpack mit Zwillingsschwester Elli – wächst Sophie mit weiteren älteren Geschwistern, Andi und Anna, und dem jüngeren Bruder Kilian in Hallbergmoos auf: „Ich finde die Menschen hier sehr besonders, es ist eine schöne Gemeinschaft“, schwärmt das fröhliche Energiebündel: „Ich habe hier Fußball gespielt, bin seit Jahren bei den Goldacher Madln. Ich habe mich hier immer gut aufgehoben gefühlt und nette, herzliche Leute kennengelernt.“ Neben ihrer mitreißenden Art zeichnet Sophie vor allem Tatkraft aus. Selbstgesteckte Ziele geht sie ohne Umschweife an. So steht die operationstechnische Assistentin (OTA) nicht nur an drei Tagen pro Woche im Operationssaal: „An den beiden anderen studiere ich Gesundheitspsychologie und Medizinpädagogik“, verrät Sophie, die zunächst aber „auf jeden Fall im OP“ bleiben will: „Aber ich will mir ein zweites Standbein aufbauen. Es ist einfach ein körperlich sehr anspruchsvoller Beruf, vielleicht geht das irgendwann nicht mehr, daher mein Plan B.“

Diagnose: Dirndl-Fieber
Generell scheint das neue Wiesnmadl auf mehrere Karten zu setzen, so auch in der Trachtenmode: „Ich habe ein beinahe schwieriges Verhältnis zu Dirndl, denn ich habe zu viele. Ich finde einfach alle schön. Ich weiß, dass ich damit ein Problem habe, aber man sieht einfach immer gut aus. Ich trage sie gerne und oft und liebäugle gerne mit neuen Trends.“ Entsprechend freut sie sich auf ihren Ausflug ins Gwandhaus Gruber in Erding. Dort konkurrieren in dieser Saison vor allem Blautöne um die Gunst modebewusster Volksfestgängerinnen: „Irgendein Blauton steht einfach jeder Frau!“, sagt Inhaberin Barbara Gruber: „Von „Zarthell- bis Vergissmeinnichtblau, Himmel- oder Enzianblau, Gletscher-, Königs- und Nachtblau bis Navy!“ Wer den Stier bei den Hörnern packen will, kann es mit unterschiedlichen Rottönen versuchen, so Dirndlexpertin Gruber: „Von Ferrari-, über Siena,- und Weinrot bis hin zu Magenta, Zartrosa oder Beere reicht die Farbpalette.“ Grüntöne, die jetzt wieder etwas kräftiger daherkommen wie Mint, Pistazie, Smaragd, Eukalyptus oder Tanne sind ohnehin aus der Dirndlwelt nicht wegzudenken und dann gibt es die Damen, die sich farbige Extravaganzen leisten und auf zartes Gelb, Flieder, Pflaume, Nougat und Schoko setzen. „Meist sind die Dirndl dabei immer noch sehr harmonisch und elegant Ton in Ton abgestimmt“, meint Gruber.

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Puffärmel-Power und Mieder-Mania
En vogue und darüber hinaus ein Garant fürs schicke Dekolleté sind nostalgische Puff-Ärmeldirndl: „Sie sind die neue Variante zum Blusendirndl. Auch die neuen Mieder in vielen Farben, werden gerade von jungen Damen entdeckt. Einerseits traditionell getragen zur Rockkombi mit oder ohne Schürze, oder lässig zu Jeans“, verrät Barbara Gruber. Ein absolutes „Must-have 2026“ sind die neuen Blusen: „Sie sind so vielfältig in Formen und Stoffen, die muss man einfach anschauen und probieren“. Last but not least gilt ein besonderes Augenmerk dem Schmuck: „Der wird immer wichtiger von Kropfketten über Samtbänder bis zum Stretch Gürtel, in vielen Farben, mit Silber oder Messingschließen.“ Bei der großen Auswahl sei es nicht so einfach den Überblick zu behalten, weiß Gruber: „Eine stilsichere Beratung ist von Vorteil, sonst geht’s vielleicht auch in „Richtung merkwürdig“ und das mag ja niemand.“ Sophie Zeilhofers Herz schlägt in ihrem neuen Dirndl einen Zacken schneller, sie strahlt über das ganze Gesicht: „Im Gwandhaus Gruber ist die Auswahl genial. Da kommt die Qual der Wahl auf, aber das, was ich jetzt gefunden habe, ist einfach super toll. Der Stoff, die Länge sind perfekt, der Ausschnitt gefällt mir mega gut. Wenn Frau das passende Dirndl trägt, hilft das dem Selbstbewusstsein sehr.“

Blumen-Wellen und Bronzer-Boost
Für den finalen Look oberhalb der Halspartie sorgt das „Schnittmeister“ Team. Dabei gilt vor allem: Tragbarkeit: „Die Frisuren sollen bequem sein und den ganzen Tag überstehen“, beschreibt Nadja Spangenberg das angesagte Styling: „Nichts Gekünsteltes, sondern natürliche Textur und offene Haare. Lockere Wellen verziert mit Blumen sind angesagt und sorgen für modernes, müheloses Aussehen.“ Ganz so wie es sich Naturlockenkopf Sophie wünscht. Nach wie vor erfreuen sich romantische Flechtfrisuren wie der klassische Holländische Zopf oder seitlich geflochtene Varianten, größter Beliebtheit: „Ganz vorne sind der Fischgrätenzopf und Bubble-Pferdeschwanz. Die modernen Flechttechniken sind besonders beliebt, um den Trachten- Look aufzuwerten“, verdeutlicht Spangenberg.

Nach Maßkrug-Stemmen ins Geräte-Training
Fußballerin Sophie, die heute in Schwaig spielt, freut sich besonders auf die sechs Monate nach der Wiesn, denn dann kann sie ihren Körper im Studio Positiv Fitness noch ein Mü mehr in Schwung bringen. „Wir sind schon jetzt gespannt, was das Wiesnmadl sich vorstellt“, rätselt Studiochef Dario Schmidt: „Wir schauen uns den Istzustand an und wo sie hinwill und erarbeiten dann den Plan, damit sie das erreichen kann. Als Fußballerin könnten wir Sophie mit einem speziellen Trainingsprogramm unterstützen ihr athletisches Können, die Reaktion, Stabilität und Zweikampfverhalten zu verbessern.“ Generell biete das Studio ein breit gefächertes Angebot für effektives Kraft-, Geräte- und Ausdauertraining: „Das geht allein oder es gibt Gruppenangebote.“ Vor allem Gerätetraining biete sich für jede Altersgruppe an: „Dafür benötigt man keine Vorerfahrung. Je älter man wird, desto wichtiger wird das Muskeltraining, weil mit zunehmendem Alter die Muskelmasse nachlässt. Mit gezielten Übungen kann man dem sehr gut entgegenwirken.“

Mut zur Lücke, Herz auf der Zunge
Der Countdown bis es heißt: „O´zapft is´!“ läuft und Sophies Vorfreude wächst jeden Tag, vor allem, weil sie mit ihren Mädels und Freunden feiern kann – an einem extra fürs Wiesnmadl reservierten Tisch im Zelt gesponsort, vom Festwirt Alexander Tremmel. „Das ist einfach total mega, die Wiesn mit eigenem Tisch erleben zu dürfen”, freut sich Sophie. Ein bissal Respekt hat sie lediglich vor ihrem großen Auftritt: “Grundsätzlich denke ich, dass man es unterschätzt, wie es ist, vor so vielen Leuten auf der großen Bühne zu stehen. Vermutlich bin ich dann auch aufgeregt. Allerdings bin ich kein Fan vom „auswendig lernen“. Ich denke die Begrüßung fällt gut aus, wenn man eine Struktur im Kopf hat und darauf will ich mich vorbereiten. Aber ich finde es auch so cool, denn ich wusste ja auf was ich mich einlasse.“ Vor allem hofft das neue Wiesnmadl auf jede Menge Volksfestbesucher: „Kommts alle auf die Hallberger Wiesn, dass wir alle eine schöne Zeit miteinander haben werden bei hoffentlich schönem Wetter und dass wir eine Gaudi haben.“

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Für Sie berichtete Manuela Praxl.

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