Erstverkostung des neuen Festbiers verspricht süffige Wiesn

Kategorie: Veranstaltungen

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v.l.n.r. Eventmanager Martin Schwaiger, Vereinsreferent Thomas Henning, Festwirt Alexander Tremmel, Volksfestreferent und dritter Bürgermeister Josef Fischer, Geschäftsführer bei Erdinger Weißbräu Wolfgang Kuffner, Vorsitzender der Geschäftsführung bei der Privatbrauerei Erdinger Weißbräu Dr. Stefan Kreisz, Gebiets-verkaufsleiter Sebastian Kollmannsberger und Harald Seisenberger genießen nach dem Anstich den süffigen Strawanzer.

Weltpremiere in Hallbergmoos

„O’zapft is’“ – zumindest der „Strawanzer“ – Zwickl! Die Dirndl der Damen sitzen stramm, die Lederhosen der Herren knarzen und alle Kehlen dürstet es nach flüssigem Gold aus dem Fass. Im Florianstüberl der Freiwilligen Feuerwehr Hallbergmoos warten dicht gedrängt scheidende, bleibende und neue Gemeinderäte und kommen der „dienstlichen Verpflichtung“ mit großem Vergnügen nach. Knapp zwei Wochen vor der Hallberger Wiesn verwandelt sich das beschauliche Hallbergmoos ins Epizentrum bayerischer Glückseligkeit, denn die Bierprobe steht an. Nach einer gelungenen Interimslösung mit der Brauerei Wittmann in den vergangenen zwei Jahren, liefert nun Erdinger Weißbräu den Stoff, aus dem weiß-blaue Träume sind: „Die Zwischenlösung hat richtig gut funktioniert“, beginnt Volksfestreferent und der dritte Bürgermeister Josef Fischer und erklärt: „Aber wir wollten wieder mehr Regionalität. Deshalb haben wir mit Erdinger Weißbräu gesprochen, ob sie sich ein Festbier für uns vorstellen können. Für mich gehört zu einem Volksfest immer auch ein Festbier.“

Warum der ‚Strawanzer‘ gefährlich süffig ist
Wolfgang Kuffner (seit Mitte 2024 Geschäftsführer bei Erdinger Weißbräu), spricht schmunzelnd von „harten Verhandlungen“ mit dem Volksfestreferenten: „Für mich ist es eine besondere Ehre, dass wir dabei sein dürfen, ich habe selbst acht Jahre hier in Hallbergmoos gelebt. Es gab Überlegungen, was man hier auf die Beine stellen könnte. Aber die Voraussetzung war, ein Bier für das Fest zu stellen, kein klassisches Helles. Dieser Herausforderung haben wir uns gestellt.“ Wenn die Messlatte der Geschmacksnerven so hoch liegt, wie bei den Hallbergmooser Gaumen, kann die Devise nur lauten: Ent- oder weder: „Wir haben alles hineingelegt“, verspricht Dr. Stefan Kreisz. Der Vorsitzende der Geschäftsführung Erdinger Weißbräu, weiß als promovierte Braumeister genau, worum es geht: „Der Strawanzer ist ein helles Vollbier mit 12,3 Prozent Stammwürze und 5,3 Prozent Alkohol. Es zieht einen also nicht direkt die Füße weg.“ Gut so, denken nicht wenige im Raum, denn dann darf´s sehr gern ein Maßerl mehr sein. Für die „etwas dunklere Farbe“ sorge eine „extra Schippe Malz und Karamellmalz“, teilt Kreisz Fachwissen aus der Braukunst: „Einfach von allem ein bisschen mehr, so wie es sich für ein Festbier gehört.“

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Ein Prost auf den Lausbua
Es ist weltweit die erste Verkostung des „Strawanzers“, der sich trotz des Anlasses noch ganz natürlich gibt: „Heute schenken wir aus dem Zwickel aus, das Bier ist also unfiltriert, daher ist noch ein wenig Eiweißtrüber mit drin“, so Kreisz: „Fürs Fest filtrieren wir es aber, dann bekommt es eine schöne Bernsteinfarbe.“ Wir sind sehr zufrieden mit dem Namen. Was ihn auszeichnet, außer dass er ein „Lausbua“ ist, können jetzt alle probieren.“

Neu: Riesenrad
Festwirt Alexander Tremmel schmeckt es offensichtlich, vor allem zu bayerischen Schmankerln, die er reichlich für alle Anwesenden aus eigener Küche kredenzt: „Wir haben zwar einen Vertrag, aber in Hallbergmoos ist es Gott sei Dank etwas anderes. Ich habe es schon oft gesagt, aber es macht immer wieder Spaß da rauf zu fahren.“ Vor allem in Zeiten des Volksfeststerbens, weil es finanziell nicht mehr stemmbar sei, könne er sich auf Hallbergmoos verlassen. „Es ist großartig, dass uns der Gemeinderat unterstützt, die fünf Tage wären ansonsten nicht möglich.“ Ganz besonders freut sich Tremmel auf das Riesenrad, ein neues Highlight auf der Hallberger Wiesn. „Die kommen sonst nicht auf kleinere Volksfeste, aber die Hilfe aus der Gemeinde macht es möglich.“ Beim Programm setzt das Organisations- Team in vielen Teilen auf „Never change a running system“. Neben Klassikern wie der Fundsachen-Versteigerung des Münchner Flughafens, sollen musikalische Stimmungsgaranten wie „Zruck zu dir“ „Tetrapack“ und „D´Moosner“ für Party-Eskalation am Abend sorgen. Am Sonntag gibt es noch einen Ökumenischen Gottesdienst und einen gemütlichen Ausklang der Hallberger Wiesn. „Jetzt wünsche ich mir einfach schönes Wetter und viele Besucher“, prostet Alexander Tremmel den Gästen zu.

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Für Sie berichtete Manuela Praxl.

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