Solidaritätsaktion auf dem Birkenecker Sportplatz

Kategorie: Kinder & Jugend

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Viele machen mit: Das Friedenszeichen in den ukrainischen Farben blau und gelb, dargestellt auf dem Sportplatz der Jugendhilfeeinrichtung Birkeneck

120 Teilnehmer stellen sich zum Friedenszeichen auf

Alle machten mit: Schülerinnen, Schüler aus Birkeneck und aus der Mittelschule Hallbergmoos, Lehrkräfte, Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aus den Werkstätten – sie alle beteiligten sich am 8. Juli auf dem Sportplatz der Jugendhilfeeinrichtung Birkeneck an einer großen Friedens- und Solidaritätsaktion. Insgesamt rund 120 Menschen stellten sich an diesem Vormittag auf der Wiese zu einem riesengroßen Friedenszeichen auf.

Die Aktion war bestens organisiert. Die Form des Friedenszeichens war bereits vorher in den Rasen gemäht worden, so dass alle den richtigen Platz finden konnte. Pappeschilder lagen bereit, die auf einer Seite weiß, auf der anderen blau bzw. gelb waren. Walter Schreck, 1. Kommandant der Feuerwehr Hallbergmoos, fuhr die große Feuerwehrleiter auf den Sportplatz, so dass das Friedenszeichen auch von oben fotografiert werden konnte. Und nicht zuletzt versorgte die Küche alle, die da waren, mit kalten Getränken, Tee und Steckerl-Eis.

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Als alle am richtigen Platz standen und Ruhe einkehrte, ging es los. Zu Beginn zeigte die weiße Seite der Schilder nach oben. Auf Kommando wurden sie umgedreht und man sah die ukrainischen Farben blau und gelb. Musikalisch umrahmt wurde das Ganze mit dem bekannten Friedenssong “Imagine all the people…“ von John Lennon.
„Es hat mich schon sehr berührt, als ich das von oben sah“, stellte Siegmar Urban fest. Der Kunstlehrer war einer der Hauptorganisatoren dieser Aktion und freute sich sehr über die engagierte Mitarbeit aller Beteiligten. Seine vierte Grundschulklasse hatte zur Vorbereitung auf die Friedensaktion sogar einen gemeinsamen Brief geschrieben, der mit selbstgemalten Bildern und Friedenssymbolen verziert und übersetzt an den ukrainischen Präsidenten geschickt wurde.

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„Warum machen wir das? Das hilft doch eigentlich gar nichts?“, fragte ein junges Mädchen vor Beginn der Aktion. Roland Schneider, Leiter des privaten Förderzentrums Birkeneck, konnte ihr diese Frage nicht nur im Gespräch am Rande der Wiese beantworten, sondern tat dies in seiner kleinen Ansprache auch für alle, die sich an der Aktion beteiligten: „Der Krieg scheint zwar weit weg zu sein, ist aber doch sehr nah.“ Er erinnerte nicht nur an die ukrainischen Jugendlichen, die nun in den Hallbergmooser Schulen sind, sondern vor allem auch daran, dass viele kleine und größere Konflikte im täglichen Leben stattfinden, nicht zuletzt in der Schule und sogar zwischen den verschiedenen Schulen. Zum friedlichen Umgang miteinander auch im Alltag gehören Mut und Ausdauer und deshalb rief er am Ende allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern an der Friedensaktion zu: „Gebt niemals auf!“

Für Sie berichtete Maria Schultz.

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