Anstich und Auftakt für 5 Tage traumhafte Hallberger Wiesn.
Hallbergmoos feiert sein Wir-Gefühl
Kaiserwetter, das Bier läuft, der Boden bebt: Fünf Tage Wahnsinns-Stimmung und ein Energie-Level, der erneut Maßstäbe setzt, oder kurz: Die Hallberger Wiesn! Petrus liebt Bayern im allgemeinen und Hallbergmoos in den letzten Tagen ganz besonders – so viel steht fest. Pünktlich zum Anstich liefert der Wettergott das weißblaue Traumszenario für den XXL-Festzelteinzug und hält durch bis zum Schluss. „Es ist absolut phänomenal, wenn 1.350 Leute aus 29 Vereinen beim Einzug mitlaufen“, schwärmt Bürgermeister Benjamin Henn: „Das sind über zehn Prozent der Gemeinde. Es ist einfach unheimlich schön zu sehen, dass das Vereinsleben in Hallbergmoos so positiv ist und wir so ein Miteinander haben.“
Hopfen, Herz und Herzlichkeit
Die besondere Atmosphäre der Hallberger Wiesn kommt sowohl bei Hallbergmoosern, als auch Ortsfremden an: „Die Stimmung ist einfach bombastisch. Wenn man hier mit seinen Freunden und Familie ist, gibt´s nichts Schöneres“, äußert sich Duje Vukman, der in Neufahrn lebt und in Hallbergmoos Fußball spielt. „Ich mag, dass Jung und Alt friedlich zusammen feiern, ich mag die Menschen, die ich auf der Hallberger Wiesn treffe. Ich mag die Partystimmung, wenn alle auf den Bänken tanzen und das Zelt bebt“, beschreibt die neue Gemeinderätin Eva Ziegltrum ihre Vorliebe für das Fest. Zwei Gentlemen aus Malta, die das Volksfest zufällig entdecken und sich inmitten der tanzenden Menge ein Gläschen Wein (!) gönnen, sind restlos begeistert: „Was für eine gigantische Party und wie gut die Menschen hier drauf sind, ist herausragend.“ Auch der Lieferant der wichtigsten flüssigen Hopfen-Zutat „Strawanzer“ findet die Stimmung fantastisch: „Es macht richtig viel Spaß hier zu feiern“, prostet der promovierte Braumeister und Vorsitzender der Geschäftsführung bei der Privatbrauerei Erdinger Weißbräu, Stefan Kreisz seinen Tischgesellen zu.
Zwischen Gmiatlichkeit und Teamspirit
Veranstaltungsmanager Martin Schwaiger erlebt das erste Mal das spezielle „Hallberger Wiesn“-Feeling: „Es war eine sehr erlebnisreiche und schöne Zeit, insbesondere hatte ich unglaublich tolle Begegnungen und habe super viele Leute kennengelernt.“ Vor allem zeigt sich Schwaiger vom Teamspirit seitens des Organisationsteams angetan: „Egal ob es um den Aufbau ging und während der Zeit: solch eine Veranstaltung steht oder fällt mit den Personen. Das ist ein Thema, das mit Sepp Fischer einfach „a Bombeng´schicht is“, auch die Zusammenarbeit mit Festwirt Alex Tremmel und seinen Mitarbeitern hat bestens funktioniert.“ Über den Einzug der Vereine zeigt sich Schwaiger nachhaltig beeindruckt, einzig für den traditionell schwächsten zweiten Tag sieht er noch Potenzial: „Aus meiner Sicht war er besser als gedacht, aber er ist noch ausbaufähig. Gleichzeitig sehe ich, dass sich der Abend um die Jugend dreht, die sind dann unter sich.“ Insgesamt fällt seine Bilanz sehr positiv aus: „Alles war total friedlich, für das, was wir hier an Leuten gehabt haben und wie viel getrunken wurde. Der Außenbereich wurde sehr gut angenommen – alles in allem ein „gmiatliches Volksfest“.
Spitzen-Support von vielen Seiten
Ähnlich beurteilt der dritte Bürgermeister und Volksfestreferent Josef Fischer das Geschehen: „Das super Wetter hat uns in die Hände gespielt. Besonders war, ganz klar, der Einzug am ersten Tag. Die Vereine unterstützen uns großartig, die wissen einfach, wenn wir sie brauchen.“ Der Donnerstag sei „halt eher der ruhigere Tag“, dafür gehe es am Freitag und Samstag „ganz anders ab“. „Luft nach oben“ habe der neu eingerichtete Barbereich innerhalb des Zelts: „Da müssen wir nochmal nachjustieren, weil den Leuten nicht so klar wurde, was das eigentlich darstellt. Ich denke aber, dass das ein netter Treffpunkt ist und wir darauf aufbauen können. Viel Lob gab es für die Küche und den tollen Service und ganz besonders viel Lob auch fürs Bier, sogar von eingefleischten Augustiner-Trinkern.“ Fischer gibt sich überzeugt mit Erdinger Weißbräu einen „langfristigen und zuverlässigen Partner gewonnen zu haben.“
Action nicht nur im Zelt und Zukunft-Vibes
Neues, wie das Riesenrad, fällt vor allem Familien sofort ins Auge: „Das macht richtig was her, meine Tochter sitzt gerade drin. Es macht einfach Spaß hier zu sein und für die Kinder ist es etwas Besonderes“, sagt Michael Schmidt. Genauso gut kommt der ökumenische Gottesdienst mit Sound of Soul an und Bewährtes wie die Flughafenversteigerung oder das Golfturnier an: „Mein Highlight war natürlich der Wiesn Cup“, stellt Wolfgang Eberhart als Mitorganisator des Golfturniers fest: „Jeden Tag diese gute Stimmung und viele bekannte Gesichter zu treffen, macht einfach Spaß.“ Max Förg, Leiter des Arbeitskreises Partnerschaft Predazzo sieht sein Highlight in der Anwesenheit von knapp 100 Predazzianern: „Ich denke mindestens die Hälfte davon sind jung. Das ist mir persönlich sehr wichtig, da die Partnerschaft so mit der nächsten Generation weiter aufrecht erhalten bleibt.“ Vereinsreferent Thomas Henning stimmt mit ein: „Es war superschön, dass so viele Italiener mitgefeiert und die vielen Vereine mitgemacht haben. Das ist großartig:” Sebastian Hausler, ein „absoluter Hallberger Wiesn-Fan“ hebt die „einmalige Stimmung“ hervor: „Es ist ein Fest für die Gemeinde. Alle haben gute Laune, die Freude im Bierzelt, ich bin einfach stolz so viele Leute zu kennen. Die Zusammenarbeit aller Bedienungen und des Festwirts, sind wirklich bemerkenswert.“ Julian Moser freut sich jedes Jahr auf das „absolute Highlight“ im Ort: „Man trifft auch Leute, die man ewig nicht mehr gesehen hat. Leider ist immer nur schade, dass es so schnell wieder vorbei ist.“
Spürbare Liebe zum Fest
Sophie Zeilhofer, Hallberger Wiesnmadl 2026, blickt ein wenig wehmütig auf ihre Zeit: „Für mich eine rundum besondere Erfahrung. „Besonders gut hat mir die einzigartige Atmosphäre, ein Mix aus guter Laune, Musik, vielen unterschiedlichen Menschen und dieses besondere Gemeinschaftsgefühl gefallen. Man ist ständig mitten im Geschehen und trägt selbst aktiv dazu bei, dass die Stimmung positiv bleibt.“ Ihr persönliches Highlight macht sie vor allem an den Begegnungen mit den Leuten fest: „Viele Gäste haben einen einfach angesprochen, sei es für ein kurzes Gespräch, ein gemeinsames Foto oder, um ihre gute Laune zu teilen. Diese spontanen, oft sehr herzlichen Kontakte haben die Zeit für mich besonders gemacht.“ Festwirt Alexander Tremmel, der in diesem Jahr zeitgleich das Volksfest in Landshut stemmt, kann sich nach eigenem Bekunden dem einzigartigen Charme der Hallberger Wiesn nicht entziehen.: „Es ist immer wieder schön hier zu sein. Man merkt einfach, wie sehr der Ort sein Volksfest liebt, das ist hier schon etwas sehr Besonderes, auch die Unterstützung durch Bürgermeister Benjamin Henn und dem gesamten Team ist einfach großartig, auch deshalb sind wir so gerne hier.“

„Ich möchte mich ausdrücklich bei verschiedenen Mitarbeitern bedanken,
dazu zählen Richard Wantscher und sein gesamtes Bauhof-Team,
die Haustechniker Thomas Sedlmeier, Michael Pusch,
Walter Edenhofer und Marco Fontana, aus dem Ordnungsamt
Verena Wagner, Marco Heyer und Michael Kirmayr, die Verantwortlichen
der Organisation Martin Schwaiger und Daniela Lindemiller und
schließlich bei unserem Volksfestbeauftragen Josef Fischer
und Vereinsreferent Thomas Henning.
Last but not least bei Alexander Tremmel und seinem herausragenden
Serviceteam. Ich bin stolz auf alle und möchte damit diejenigen
würdigen, die die ganze Arbeit im Hintergrund leisten. Ohne sie
wäre unsere Hallberger Wiesn so nicht möglich.“
Benjamin Henn, Erster Bürgermeister
Für Sie berichtete Manuela Praxl.




















