Der Prinzenwalzer, getanzt mit viel Charme vom Hallbergmooser Kinderprinzenpaar
Agenten und Spione, Karten und Würfel
Kinderprinzenpaar, Kinder- und Teenie-Garde der Narrhalla Hallbergmoos- Goldach waren ganz schön aufgeregt. Kein Wunder, bei der Inthronisation des Kinderprinzenpaars am 6. Januar war der Gemeindesaal mehr als voll, die Tische reichten nicht aus und es wurden zusätzlich noch weitere aufgestellt. Trotzdem blieb für den einen oder anderen Gast am Ende lediglich ein Stehplatz übrig. Doch es hat sich gelohnt, denn die jungen Tänzerinnen und Tänzer begeisterten das Publikum mit einer großartigen Show. Ehe es jedoch soweit war, mussten erst noch gewisse Formalitäten erfüllt werden: Alle Mitwirkenden der beiden Garden wurden namentlich vorgestellt, die Hoheiten wurden vereidigt und Bürgermeister Benjamin Henn gab bereitwillig den Rathausschlüssel bis zum Aschermittwoch an Prinzessin Johanna II. und Dominic II. ab. Da die beiden jedoch versprachen, kinderfreundlich zu regieren, war es für den Rathaus-Chef kein allzu großes Opfer.
Für alle, die vor oder hinter den Kulissen, seit Beginn der Vorbereitungen und bis zum letzten Auftritt durch ihr Engagement und ihren Einsatz zum Gelingen der diesjährigen Auftritte beigetragen hatten und dies noch bis zum Faschingsende tun, gab es Dank und Anerkennung und selbstverständlich einen Faschings- Orden.
Dann konnten die jungen Hoheiten endlich zeigen, was sie können. Johanna und Dominic hatten bereits in ihrer gemeinsamen Kindergartenzeit beschlossen, irgendwann mal das Kinderprinzenpaar zu werden. Inzwischen sind sie elf bzw. zwölf Jahre alt und wenn man sich etwas so lange wünscht, dann wird es oft besonders gut. Der Prinzenwalzer war charmant und gekonnt und hatte sogar eine kleine artistische Einlage. Das ausgiebige Training von Kinder- und Teenie-Garde zeigte sich anschließend in einem großartigen Showteil. Die ausgewählte Musik war mitreißend, jeder Schritt saß, jede Hebefigur, jeder Sprung und jeder Wurf klappte. Die Pyramiden waren sicher und die Übergänge perfekt. Stolperte tatsächlich mal jemand oder schlug die falsche Richtung ein, dann sorgten die, die daneben tanzten, dezent dafür, dass es nicht auffiel. Kostüme und Make-up waren fantasievoll und passten zum Motto des diesjährigen Faschings „Casino Nights – Mission 0811“. Wie viel Arbeit und Training dahinterstecken, dass 30 Mädels und Jungs im Alter von 7 bis 13 Jahren und 33 Teenies zwischen 12 und 18 Jahren so eine tolle Show auf die Beine stellen, kann man beim Zuschauen kaum erahnen. Doch der ohrenbetäubende Beifall bei Auf- und Abmarsch und nach jeder gelungenen Tanzfigur dürfte für alle Verantwortlichen der überzeugende Beweis gewesen sein, dass sich alle Mühe der vergangenen Monate gelohnt hat.
Für Sie berichtete Maria Schultz.






























