Alina begeistert das riesige Angebot der School´s out Party.
Sintflutartiger Regen ist ein Grund, aber kein Hindernis
Alina staunt aufgeregt und saust mit ausgestrecktem Arm und einem Seifenblasenrad in der Hand los: „Die School´s out Party ist einfach ganz toll, hier gibt es so viele Sachen zu machen“, ruft die Schülerin bevor sie sich nach rund 20 Metern umdreht und beim Anblick der kleinen und größeren hauchzarten Bläschen, die hinter ihr in der Luft tanzen, begeistert ankündigt: „Ich probiere das auch mal mit den Stäben“. Sie zu ergattern gleicht in dem Gedränge um die verschiedenen Eimer einer Herausforderung. Nach kurzer Zeit hat Alina dann Glück und taucht das anvisierte Gerät fleißig in die Flüssigkeit. Doch nicht nur hier stehen die Kids, meist zwischen sechs und zwölf Jahren, „brav und geduldig“ an, bis sie an der Reihe sind, sondern auch an allen anderen Stationen im Sport- und Freizeitpark.
Für alle
Das Angebot der kultigen Traditionsveranstaltung ist beachtlich und breit gefächert. Sportfans können ihr Bewegungs- und Koordinationstalent beispielsweise im Mega-Menschenkicker im XXL-Format, auf dem Bungee-Trampolin, dem Beach-Volleyballfeld oder im Skater-Bereich beweisen. Angehende Picassos und Kahlos widmen sich derweil intensiv ihrer Schaffenskraft und arbeiten konzentriert an ihren Werken. Andere setzen auf das auffallende und perfekte Äußere und steuern umgehend den Schminkstand an, bevor sie zur großen Bühne am See eilen, um die Darbietungen einzelner Tanzgruppen anzufeuern. Meldet sich der kleine Hunger oder Durst zwischendurch, stehen Stände mit bewährten Snacks, Getränken und Co. parat, um den knurrenden Magen und die durstige Kehle zufriedenzustellen.
Auf Knopfdruck Platsch
Die drückende Schwüle und ziemlich dunkle Wolken am Horizont, die unübersehbar eine anrückende Regenfront ankündigen, interessiert die ausgelassene Hallbergmooser Schülerschaft in diesem Moment herzlich wenig. Nach einem Jahr Schwitzen auf der Schulbank und Büffeln bis zum Anschlag mit mehr oder weniger großen Erfolg, haben sich alle Schüler ihre School´s out Party redlich verdient, so die übereinstimmende Meinung der Anwesenden. Und nicht zuletzt bildet die School´s out Party den Auftakt für sechs wunderbare Wochen in Freiheit ohne Lerndruck und Hausaufgabenstress! So verlässt niemand vorsorglich das Geschehen und steht buchstäblich gegen 16 Uhr 30 im Regen oder vielmehr sintflutartiger Wolkenbruch, ganz nach der Devise „Wer nicht sehen will und die Zeichen deutet, muss fühlen und das klatschnass.“ „Es hat eigentlich überhaupt keinen Sinn hier unter dem Schirm zu stehen“, lautet die amüsierte Erkenntnis eines kauernden, triefend nassen Vaters, bevor er, ganz begossener Pudel, wie viele andere auch die Party quasi frisch geduscht, mit quietschenden Sohlen verlässt.
Sintflutartiger Regen beendet den Spaß, aber nicht für alle.
Das bisschen Regen, hält nicht ab
Das bunte Fest scheint vorbei zu sein, schnell beginnen die Aufräumarbeiten und der Abbau der Technik. Jetzt sollen monatelange Übungsstunden für die Katz ́ sein? Das läuft so nicht, jedenfalls nicht mit den DanceKids! Wassermassen hin oder her, die Tanzgruppe will auf die Bretter, die die Welt bedeuten. Improvisation lautet schnell das Motto der Stunde. Patricia Volkmar besorgt eine Musikbox für die Seebühne, Eltern und weitere feucht-fröhlich Verbliebene sammeln sich gut gelaunt und erleben nur kaum eine Stunde nach dem Unwetter, was die DanceKids zu bieten haben. Die zünden ein wahres Tanzfeuerwerk und reißen ihr Publikum mit.
Dance Kids Gruppe
„Die School´s out Party ist einfach ganz toll, hier gibt es so viele Sachen zu machen“,
Alina, Schülerin.
„Das hat eigentlich überhaupt keinen Sinn hier unter dem Schirm zu stehen“,
Vater und begossener Pudel.
Für Sie berichtete Manuela Praxl.

































