v.l. Silke Kunstwagel, Renate Hofbauer, Dr. Armin Grübl, Eva Ziegltrum, Linda Deissenrieder und Harry Hoyler bei der Übergabe des Spendenschecks über 500 Euro aus dem Erlös des Kleinkinderfaschings. Mit dabei: der „Tröstetiger“, das Maskottchen der Stiftung Kinderklinik München Schwabing, der für Mut und Zuversicht steht.
Bunt verkleidete Prinzessinnen, kleine Superhelden und fröhliche Clowns bevölkerten beim Kleinkinderfasching der Narrhalla Hallbergmoos- Goldach den Saal. Doch neben Spiel, Tanz und ausgelassener Faschingsstimmung stand in diesem Jahr wieder ein Gedanke im Mittelpunkt: helfen! Die Veranstaltung wurde auf Spendenbasis organisiert. Unter dem Motto „Kinder für Kinder“ kam dabei eine Spendensumme von 500 Euro zusammen. Der Erlös geht an den Verein Helferschein e.V. in Moosinning, der den Betrag nochmals aufstocken wird, bevor die Gesamtsumme an die Stiftung Kinderklinik München Schwabing weitergegeben wird.
Langjährige Verbundenheit für den guten Zweck
Hinter dieser Unterstützung steht eine gewachsene und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Harry Hoyler, Gründer von Helferschein e.V., engagiert sich seit vielen Jahren für die Stiftung Kinderklinik München Schwabing. Unter der Leitung von Dr. Armin Grübl, Leitender Oberarzt der Kinderklinik, setzt sich die Stiftung für den Erhalt und den Ausbau der hervorragenden medizinischen Versorgung ein. Aus der jahrelangen Kooperation zwischen Hoyler und Grübl ist längst mehr als eine rein organisatorische Verbindung entstanden – sie verbindet eine enge Freundschaft und ein gemeinsames Ziel: das Wohl schwerkranker Kinder in den Mittelpunkt zu stellen. Die Stiftung Kinderklinik München Schwabing hat sich unter anderem dem Ausbau des sogenannten KinderCampus verschrieben. Neben exzellenter medizinischer Versorgung stehen dort auch ein kinderfreundliches Umfeld, psychosoziale Betreuung sowie die Förderung von Forschung und modernen Therapien im Fokus. Projekte wie ein Elternhaus auf dem Campus sollen Familien während langer Klinikaufenthalte ein Zuhause auf Zeit bieten.
Ein Herzenswunsch wird Wirklichkeit
Die Idee, den Erlös des Kleinkinderfaschings zu spenden, entstand aus der engen Zusammenarbeit zwischen Harry Hoyler und der Initiatorin des Kleinkinderfaschings, Eva Ziegltrum. Gemeinsam mit der Arbeitsgruppe um Linda Deissenrieder, Silke Kunstwadl, Nadine Streitberger und Martina Breitenacher, reifte der Wunsch, die Freude der Kinder im Ort weiterzugeben – an jene, die gerade nicht unbeschwert feiern können. Die Vorstandschaft der Narrhalla um Renate Hofbauer musste von dieser Idee nicht lange überzeugt werden. Schnell war klar: Der Fasching soll allen Freude bringen. Mit Hoyler und Grübl stehen zwei engagierte und zugleich bodenständige Männer hinter dem Projekt. So wurde aus einem fröhlichen Faschingsvormittag weit mehr als nur ein buntes Fest. Es wurde ein starkes Zeichen dafür, dass Gemeinschaft trägt – und dass selbst kleine Hände Großes bewirken können.
Für Sie berichtete Kate Eigner.








