Von Tolerierung bis Unterstützung: Fraktionen verzichten auf Gegenkandidaten zu Josef Niedermair

Kategorie: Politik

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Geschlossenheit in besonderen Zeiten: Die Fraktionsvorsitzenden der Hallbergmooser Parteien und der Bürgermeisterkandidat Josef Niedermair (CSU)

Bei einer Pressekonferenz im großen Sitzungssaal des Rathauses sprachen sich die verschiedenen Parteien und Gruppierungen im Hallbergmooser Gemeinderat dafür aus, dass es mit Josef Niedermair (CSU) nur einen Kandidaten für die bevorstehenden Bürgermeisterwahlen (18. April 2021) geben soll. Thomas Henning (FW) betonte, dass das Wohl der Gemeinde über allem stehe, man jetzt keinen Wahlkampf haben wolle: „Mit seiner Erfahrung kann Niedermair die Aufgaben zusammen mit uns übergangslos anpacken.“

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Sabina Brosch (Grüne) sagte, dass es zuvor eine Mitgliederbefragung gegeben hätte: „Niemand sieht sich in der Lage, jetzt einen Wahlkampf zu betreiben.“ Man werde Josef Niedermair tolerieren, „weil er er ist“. Durch seine persönliche Art sei eine Zusammenarbeit möglich und sinnvoll. Man freue sich sehr, dass er aus dem Ruhestand zurückkehrt, betonte Wolfgang Reiland (Einigkeit): „Er ist jetzt die beste Option und wir werden ihn bestmöglich unterstützen.“ Bei der SPD wurde kontrovers diskutiert mit dem Ergebnis, dass man selbst ebenfalls keinen Kandidaten stellt. Anna Kreilinger-Pitters, die stellvertretende Ortsverbandsvorsitzende, meinte, dass man Josef Niedermair unterstützen werde, solange es auch den eigenen Zielen entspricht.

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Die letzten Wochen wären für die CSU Hallbergmoos nicht einfach gewesen, so Christian Krätschmer: „Durch den Tod von Harald Reents haben wir auch einen guten Freund verloren. In dem momentanen Situation gibt es nur eine Ideallösung. Das ist der Josef Niedermair.“ Der designierte Bürgermeisterkandidat sprach im Anschluss selbst und dankte zunächst für die vertrauensvollen Worte. Er habe nach Argumenten, nicht nach Gefühl entschieden, die Kandidatur anzunehmen: „Ich mache es für die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde. Dafür, dass wir die wichtigen Themen angehen.“

Für Sie berichtete Bernd Heinzinger.

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