Initiatorin feiert Premiere – Seriensieger beim Indoor Cup

Kategorie: Sport

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Hallbergmoos-IndoorCup-Sieger

So sehen Sieger aus! Die goldgelben „Edelweißen“, die „Frauen St. Theresia“ und die „Revival Friends“ mit Bürgermeister Harald Reents.

Zum Weltfrauentag darf die Initiatorin des legendären Indoor Cups, Daniela Lindemiller, endlich selbst ran: „Ich durfte das erste Mal meine Veranstaltung durchführen“, freut sich die Rathausmitarbeiterin über das Sportereignis, das zufällig auf den Tag des angeblich schwachen Geschlechts fällt. Vor einigen Jahren hat Daniela Lindemiller die Idee zu der sportlichen Extraherausforderung. „Ich habe den Cup 2013 initiiert“, erzählt sie. „Dann aber war ich schwanger und durfte sonntags nicht arbeiten, so hat Sebastian Henn übernommen.“

Der Name ist Programm
Mit Erfolg! Der Cup im Sportpark ist inzwischen ein Top-Event mit festem Platz im Veranstaltungskalender für topfitte und ambitionierte Hobbysportler, die als Kegler, am Luftgewehr und als Stockschützen ihre Treffsicherheit vor allem mit viel Spaß unter Beweis stellen. „Die Stimmung ist bereits in den ersten Minuten großartig, das liegt an den vielen Querverbindungen und Freundschaften unter den Mannschaften.“ 36 Teams mit je vier Personen wollen es 2020 mit so verheißungsvollen Namen wie „Top die Fette grillt“, „Open Air, unten Sea“, „Don Promillo´s“, „Hakuna Matata“, „Arsenal LangDong“, „Lederhosbazis“ oder „Import Warrior“ wissen und treten an, um möglichst viel Holz und Ringe zu sammeln. „Wir waren total aus- oder besser überbucht“, erklärt die Koordinatorin. „5 Teams standen auf der Warteliste, zwei sind nachgerutscht, wegen Absagen.“

Geballte Frauenpower
Etwas traditioneller in der Namenswahl, dafür fast goldig, in sonnengelben Einheitstrikots gehüllt, räumen die „Edelweißen“ das Teilnehmerfeld auf und sichern sich Gold. Bereits zum fünften Mal stehen die Herren der Generation 50 plus ganz oben auf dem Stockerl. Ihr Teamslogan, der sie auf dem Shirt als „ Seriensieger“ ausweist oder auch als Ansage für etwaige Gegner zu verstehen ist, lässt daran keine Zweifel aufkommen. Coach Edgar Pröpster weiß um Schussstärke und Zielgenauigkeit von Rainer Engelhardt, Richard Moosburger, Dietmar Andrä und Otto Haller. So halten die „Edelweißen“ ihre Verfolger fast locker vom Hals. Außer die „Frauen St. Theresia“, die für die breite Brust der Herren nur eines übrig haben: ein entwaffnendes Lächeln. Mit nur läppischen vier Pünktchen rangieren die Sportlerinnen im Klassement auf Platz zwei. Ihre geschickte weibliche Taktik ist aufgegangen: „Vor dem Wettkampf haben sie noch darum gebeten, die Männer mögen ihnen doch am Weltfrauentag den Vortritt lassen“, meint Lindemiller lachend. Doch es zeigt sich schnell: formvollendete Manieren galanter Gentlemen haben die Damen überhaupt nicht nötig. Im Kegeln schieben sie die Kugel viel gekonnter als die späteren Sieger: „Sie haben ihren zweiten Platz auf dem Siegertreppen sportlich aus eigener Kraft geschafft“, verkündet die Ideengeberin des Events.

 

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Auf den Fersen
Wie lange das scheinbare Abonnement auf den Sieg der „Edelweißen“ anhält, scheint zumindest fraglich, denn der Nachwuchs steht nach seinen ersten Probeschüssen in den Startlöchern: „Auf jeden Fall sind wir im nächsten Jahr wieder dabei“, geben die „Schwarzfischer“, vier 12-Jährige, bekannt, bei leuchten ihre Augen vor Begeisterung. Mit einer großen Portion der Leichtigkeit und dem Schuss Unbekümmertheit, die nur der Jugend vorbehalten sind, schaffen sie aus dem Stand den 23. Platz. Dafür gibt es von einem Sponsor, der sich im Hintergrund halten möchte, einen vitaminreichen Extrapreis: reichlich Obst.

Danach ist davor
„Die Helfer, vor allem Vereinsmitglieder der Stockschützen, Kegler und Schützen, waren unglaublich, die machen das einfach super, ohne die wäre es einfach nicht möglich“, betont Daniela Lindemiller. Helfende Hände sind auch ein Thema beim neuen Wirt des „Tasty Gorilla“ Steven Keller. Qualität und Geschmack seines Tex-Mex-Stils kommen hervorragend an, nur der Service kann noch einen Gang höher schalten. Das kann die „Indoor Cupler“ sicher nicht davon abhalten, wieder an den Start zu gehen. „Wir wollen den Indoor Cup auch im nächsten Jahr machen“, so Lindemiller. Dabei gelte: „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst! Die, die sich zuerst anmelden und die Anmeldegebühr direkt überweisen, landen umgehend auf der Teilnehmerliste.“

 

„Die Helfer, vor allem Vereinsmitglieder der Stock-
schützen, Kegler und Schützen, waren unglaublich,
die machen das einfach super!“

Daniela Lindemiller, Initiatorin

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Für Sie berichtete Manuela Praxl.

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