Steffen Schubert ist neuer Pfarrer der Emmaus-Kirche

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Steffen Schubert ist neuer Pfarrer der Emmaus-Kirche in Hallbergmoos.

Lebensnah, modern und viel Musik

Als Nachfolger von Pfarrerin Juliane Fischer hat am 1. Juli Steffen Schubert seinen Dienst angetreten. Damit hat die Emmaus-Kirche in Hallbergmoos nach einer Pause von sechs Monaten wieder einen Pfarrer. Der 55-jährige evangelische Seelsorger stammt aus Garmisch-Partenkirchen, studiert hat er in Neuendettelsau, Heidelberg und München. Nach dem Vikariat in Buchloe war er sechs Jahre in München-Freimann tätig und anschließend rund 20 Jahre in Kissing, einer evangelischen Gemeinde in Schwaben.
Dass in der Emmaus-Kirche in Hallbergmoos „nicht nur, aber oft neue Wege als die traditionell gewohnten beschritten wurden“ entspricht seinen Vorstellungen, wie eine moderne Kirche auf ihre Mitglieder zugehen sollte. Deshalb freut er sich ganz besonders, dass seine Bewerbung erfolgreich war und er im Mai vom Kirchenvorstand zum neuen Pfarrer in Hallbergmoos gewählt wurde.

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Locker und humorvoll stellt er sich vor und erzählt von seinen Plänen, aber er lässt keinen Zweifel daran was ihm wichtig ist. Die zunehmende Zahl der Kirchenaustritte beschäftigt ihn sehr. „Viele Menschen sind heutzutage auf Sinnsuche, sie finden und erwarten dies aber nicht mehr in der christlichen Kirche“. Ihm liegt sehr daran, Menschen zu erreichen, die zwar kirchenfern sind, die aber seiner Überzeugung nach dennoch Interesse an Glaubensfragen haben. Hier sieht er es als seine Aufgabe, die Menschen da abzuholen, wo sie stehen, lebensrelevante Themen aufzugreifen, in „normaler“ Sprache Glaubensinhalte zu vermitteln. „Martin Luther hat gesagt, man soll dem Volk aufs Maul schauen“ zitiert er schmunzelnd, „und damit meint er, dass die Sprache zeitgemäß sein muss.“ Steffen Schubert ist davon überzeugt, dass dies ein guter Weg ist, Menschen und Gott zusammenzubringen.

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Er ist der Meinung, dass Kirche heute lebendig, zeitgemäß und lebensrelevant sein soll, vor allem aber “nicht langweilig.“ Und dazu gehört für ihn auch, dass Gottesdienste und Feiern von moderner Musik begleitet werden. In drei Bands hat er in Kissing musiziert, in einer davon ist er nach wie vor. Er spielt nicht nur Klavier und Keyboard, sondern auch verschiedene Gitarren, „halt alles, was Saiten hat“. Und er empfindet es als Glücksfall, dass er sein Hobby Musik gut in seinen Beruf als Pfarrer einbinden kann.
Eine erste Begegnung mit den Gemeindegliedern fand am 5. Juli bei einem Gottesdienst im Pfarrgarten statt. Die offizielle Einführung in sein Amt als Pfarrer der Emmauskirche wird voraussichtlich im Oktober sein.

 

„Viele Menschen sind heutzutage auf Sinnsuche, sie finden und erwarten dies aber nicht mehr in der christlichen Kirche“.

Steffen Schubert

Für Sie berichtete Maria Schultz.

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