Förderverein der Emmaus-Kirche: Bereits über 30.000 Euro zur Glockenfinanzierung beigetragen

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Der neue Vorstand des Fördervereins der Emmaus-Kirche Hallbergmoos: Schatzmeisterin Helga Meindl, 1. Vorsitzender Uwe Rüddenklau, 2. Vorsitzende Beate Bodenschatz und Beirätin Karin Eigeldinger (von links)

Die Mitglieder des Fördervereins der Emmaus-Kirche Hallbergmoos trafen sich vor kurzem zu ihrer Jahreshauptversammlung in den Räumlichkeiten der Kirche. Dabei standen auch die Neuwahlen der Vorstandschaft auf der Tagesordnung. Der bisherige Erste Vorsitzende Uwe Rüddenklau stellte sich erneut zur Wahl und durfte sich über ein einstimmiges Votum der 16 anwesenden Mitglieder freuen. Neue Zweite Vorsitzende ist Beate Bodenschatz (11 Ja, 2 Nein, 3 Enthaltungen), Dritte Vorsitzende Helga Meindl (15 Ja, 1 Enthaltung) und Beirätin Karin Eigeldinger (15 Ja, 1 Enthaltung).

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Vor deren Wahlen trat Rüddenklau ans Rednerpult. Er freute sich, dass so viele der Einladung folgten: „Das hätte ich in diesen Zeiten nicht gedacht.“ Insgesamt haben die „Emmaus-Freunde“ derzeit 27 Mitglieder, vier weniger als noch vor einem Jahr, die Austritte erfolgten allesamt aufgrund von Wegzügen. Im Jahr 2019 gab es einige Veranstaltungen wie Basare, Kabarett-Abende, Truthahnessen und vielem mehr. Der Kinder Second-Hand-Laden Kunterbunt öffne auch weiterhin regelmäßig seine Pforten: „Da brauchen wir aber neue Werbung. Denn die Tendenz der Kunden geht nach unten, dabei trägt dieser zu einem großen Teil zu unserem Gewinn bei.“ Ein Höhepunkt im Jahr 2019 war sicherlich der Besuch der Glockengießerei Perner in Passau – dort bestaunte man, wie die Glocken für die Hallbergmooser Kirche gegossen wurden. Die beiden Exemplare wurden dann am 4. März 2020 in Hallbergmoos angeliefert. Bislang haben sie allerdings nur einmal offiziell geläutet, ein weiteres Mal „aus Versehen“, wie Rüddenklau mit einem Lachen erzählte: „Dann haben sich sofort Anwohner beschwert. Ich bin gespannt, was passiert, wenn sie eingeweiht sind. Dann läuten sie schließlich häufiger.“ Die Glockenweihe musste wegen Corona verschoben werden, nun ist sie für den 6. Dezember 2020 geplant. Ansonsten mussten in diesem Jahr einige Veranstaltungen wegen der Pandemie abgesagt werden, nur den Nikolausdienst plane man weiterhin.

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Für die Glocken hat der Förderverein mittlerweile über 30.000 Euro beigesteuert – das sind in etwa 50 Prozent der Gesamtkosten: „Für den Bauherren Kirchengemeinde sind wir dadurch der größte Finanzier“, betonte Uwe Rüddenklau nicht ohne Stolz. Daher gab es im Jahr 2019 allerdings auch ein „fettes Minus“ in der Kasse, man habe fast die ganzen Reserven dafür verwendet. Anfang 2020 waren noch etwa 10.000 Euro in der Kasse, davon gingen aber weitere 7.000 Euro für die Glocken und noch etwas mehr als 1.000 Euro für Schallschutzfenster runter. Hinzu kamen die Mitgliederbeiträge, so dass weiterhin eine kleine Summe in der Kasse vorhanden ist. Man habe schließlich auch weiterhin große Aufgaben vor der Tür, betonte der alte und neue Vorsitzende und es könnte auch immer wieder Unvorhergesehenes passieren – wie es etwa mit dem Wassereinbruch in den Glockenstuhl durch eine undichte Jalousie passierte. Was man in der Zukunft mit den Geldern machen soll, dafür gab es einige Anträge. Pfarrer Steffen Schubert wünschte sich zwei Subwoofer: „In der Gemeinde wird viel Musik gemacht und diese würde sich damit deutlich besser anhören.“ Die Anschaffung in Höhe von 1.230 Euro wurde von den Mitgliedern sofort genehmigt. Weil bei der Glocke zu den bisherigen Kosten sicherlich noch einiges dazukäme, beschloss man daneben, diese „bis zum Ende zu finanzieren“, in der Sitzung einigte man sich auf einen Maximalbetrag von 6.000 Euro – eine weitere Erhöhung bedarf eines neuen Beschlusses.

Dass der Förderverein einen Hausmeister für die Kirche finanzieren solle, daran hatte einige ihre Zweifel. Sonst könne man sich ja gleich in „Hausmeisterverein“ umbenennen, so eine Stimme. Der Punkt wurde verschoben, erst einmal soll es Besprechungen mit der Kirchengemeinde geben, wie man diese dabei unterstützen könne.

Für Sie berichtete Bernd Heinzinger.

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