Anna-Maria und Rudolf Paschke feiern Goldene Hochzeit

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Gratulation zur Goldenen Hochzeit aus der Gemeinde: das Ehepaar Anna-Maria und Rudolf Paschke freut sich über den Besuch von Bürgermeister Harald Reents

Das muss Liebe sein…

„An unserem 50. Hochzeitstag war ich leider in der Reha-Klinik in Bad Tölz“, erzählte Anna-Maria Paschke. Aber die Überraschung war groß, als sie 50 wunderschöne rote Rosen von ihrem Ehemann Rudolf Paschke in die Klinik geschickt bekam. Und die Aufregung natürlich auch. Das passiert dort nicht so oft. Die Belegschaft freute sich mit der Jubilarin. Ihr Arzt meinte dazu: „Das muss Liebe sein.“ Und so war es auch.
Als Anna-Maria ihren Ehemann in jungen Jahren auf einem Faschingsball, beim Auerwirt in Berchtesgaden kennengelernt hatte, war es Liebe auf den ersten Blick. Rudolf Paschke war mit einem Freund für ein paar Tage zum Skifahren nach Berchtesgaden gekommen, dessen Tante war die Nachbarin seiner jetzigen Frau. So nahm alles seinen Lauf. „Wir haben uns dann oft geschrieben. Damals war das ein sehr weiter Weg. Wir hatten eine Fernbeziehung und haben uns nur alle zwei Monate getroffen“, verriet der Jubilar lächelnd. Er war es dann auch, der seiner Frau zu einer Arbeitsstelle in seiner Nähe am Ammersee verhalf. „Ich habe dich heraufgeholt, damit ich nicht mehr so weit fahren musste“, plauderte er schmunzelnd weiter.

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Paschke war damals als Tierwirtschaftsmeister im Schloßbauernhof in Walchstadt am Wörthsee beschäftigt. Er war mit seinem verantwortungsvollen Beruf, zu dem nicht nur die Aufsicht der Tiere gehörte, rund um die Uhr gut beschäftigt. Der gelernte Melkermeister musste auch am Wochenende arbeiten. Er hatte im Monat zwei Tage frei, später vier. Das war damals normal, erzählte er. Paschke war 14 Jahre, als er den Beruf erlernt hatte. Sein Vater war bereits als Melkermeister in Sulzemoos auf dem Schlosshof tätig, so ist er in diesen Arbeitsbereich hineingewachsen und hat alles sehr gerne gemacht. „Ich habe mit 12 Jahren schon 30 Kühe gemolken. Bei der Gehilfenprüfung habe ich alle meilenweit geschlagen – ich konnte einfach schon alles!“, sagte Paschke lachend. Mit 14 Jahren begann er seine Lehre. „Die Schule war im Juli zu Ende, am 1. August habe ich angefangen zu arbeiten. Das war damals so“, berichtete er aus seiner Jugend.

Am 28. August 1970 war es dann so weit. Die Jubilare gaben sich damals das Jawort in Inning am Ammersee. Für Anna-Maria Paschke war es am Anfang nicht leicht und sie vermisste die Berge. „In Berchtesgaden sind wir oft wandern gegangen und haben dabei gesungen“, so die Jubilarin. „Meine Mutter war aus einer Sängerfamilie, die „Geschwister Köppl“. Sie haben auch eine Platte gemacht und Touren bis nach Norwegen hoch“, erzählte sie. „Ich singe auch. Wenn ich meine Cousinen treffe, dann singen wir immer gemeinsam und die „Berchtesgadener Buam“ sind meine Cousins.“
Heute hat das Ehepaar zwei Kinder, eine Tochter, einen Sohn und zwei Enkelkinder. Sie haben 35 Jahre auf dem Städtischen Gut Karlshof in Ismaning gewohnt. „Das war mein Gebiet, ich habe dort die Ochsenmast aufgebaut“, so Paschke über sein Berufsleben. „Wir haben dann die Ochsen auch auf das Oktoberfest in die Ochsenbraterei geliefert. Das ist auch heute noch so. Zirka 125 Stück werden pro Wiesn gebraucht.“

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Heute hat das Ehepaar zwei Kinder, eine Tochter, einen Sohn und zwei Enkelkinder. Sie haben 35 Jahre auf dem Städtischen Gut Karlshof in Ismaning gewohnt. „Das war mein Gebiet, ich habe dort die Ochsenmast aufgebaut“, so Paschke über sein Berufsleben. „Wir haben dann die Ochsen auch auf das Oktoberfest in die Ochsenbraterei geliefert. Das ist auch heute noch so. Zirka 125 Stück werden pro Wiesn gebraucht.“
Vor vier Jahren zogen die beiden nach Hallbergmoos. Sie sind sehr zufrieden in der Gemeinde. „Wir haben super Nachbarn!“, betonte das Ehepaar. Die Jubilarin ist im Frauenbund und im Ortsverschönerungsverein tätig. Paschke ist in sieben Vereinen von Hallbergmoos, über die Fischerhäuser bis nach Burg Biburg im Landkreis Fürstenfeldbruck. Freitags arbeitet er zusätzlich auf dem Hausler-Hof im Verkauf.
Früher war wenig Zeit für einen gemeinsamen Urlaub. „Eine Reise nach Kanada, das war immer mein Traum“, erzählte Paschke. „Aber das Geld haben wir nicht gehabt. Am 21. Hochzeitstag waren wir dann endlich an den Niagarafällen. Das war unsere erste große Reise. Zum ersten Mal Fliegen!“ Heute ist alles einfacher. Die Jubilare fliegen seit 1997 zweimal im Jahr für ein paar Wochen nach Teneriffa und genießen dort die Wärme.
Nach einem Rezept für 50 Jahre Ehe befragt, antwortete die Jubilarin: „Man muss miteinander reden, nicht immer schweigen. Wenn etwas nicht passt, dann einfach sagen. Und die gemeinsamen Interessen pflegen, das ist auch wichtig.“ Daraufhin der Ehemann: „Richtig gestritten haben wir nie. Wir sind keine Streithansel. Mal eine kleine Meinungsverschiedenheit, das war’s.“
Auch der Mooskurier gratuliert dem Ehepaar zur Goldenen Hochzeit und wünscht noch viele glückliche gemeinsame Jahre.

Für Sie berichtete Petra Springer.

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