10V2 Mittelschule Hallbergmoos: Frauenpower rockt das „Siegertreppchen“

Kategorie: Schulen

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– Baumeister ihres Lebens: die Absolventinnen und Absolventen der 10V2, Jahrgang 2026.

Baustein auf Baustein zum Erfolg

„Die erste große Baustelle des Lebens ist geschafft – das Fundament steht.“ Mit diesen Worten verabschiedete Schulleiter Rudolf Weichs das letzte Mal die Absolventen einer 10V2, bevor er selbst in den wohlverdienten Unruhestand wechselt. Die Klassenleiterin und selbsternannte „Architektin des Erfolgs“, Susanne Rauscher, entließ ihr „Baumeister- Team“ anschließend mit einem lachenden und einem tränenden Auge aus der Mittelschule Hallbergmoos: „Geht euren Weg, liebt, lacht, lernt – und wenn euch danach ist, dann schaut doch einfach mal wieder bei uns vorbei.“

18 von 19 jungen Frauen und Männern halten nun den Beweis ihrer schweißtreibenden Mühen schwarz auf weiß in den Händen: das Zeugnis zum bestandenen Mittleren Schulabschluss. Besonders auffällig: Vier junge Frauen bilden die Spitze des Jahrgangs. Džanana Pasic bestand den Abschluss mit einem hervorragenden Notendurchschnitt von 1,5 und möchte weiter an der FOS die Schulbank drücken – genau wie die Jahrgangsdritte Asude Koyuncuoglu (1,8). Die Zweitplatzierten Dania Alobeidan und Aurora Perzhaku (je 1,7) beginnen jeweils eine Ausbildung. Vor einem Schüler zog Lehrerin Susanne Rauscher ganz besonders ihren imaginären Hut: Sajjad. Der 18-Jährige lebt seit weniger als vier Jahren in Deutschland und schaffte die Prüfungen wegen seines großen Fleißes auf Anhieb.

Das Beste komme zum Schluss, meinte Bürgermeister Benjamin Henn an die Absolventen gerichtet. Entscheidend sei nicht, wie schnell man ins Ziel komme, sondern vielmehr, seinen Weg konsequent zu gehen: „Das Abschlusszeugnis steht deshalb für weit mehr als Noten. Es steht für Ausdauer, Mut und die Bereitschaft, Verantwortung für die eigene Zukunft zu übernehmen.“ Es sei völlig in Ordnung, den weiteren Weg noch nicht genau zu kennen: „Gerade durch Umwege lernen wir besonders viel.“ Die heutige Generation müsse sich den Herausforderungen der Digitalisierung, der Wirtschaft und des Klimas stellen. Das mache die Welt kompliziert. Es brauche keine einfachen Sprüche, betonte Henn, sondern Menschen mit Herz und Rückgrat: „Deshalb möchte ich euch heute ermutigen, neugierig zu sein und Fragen zu stellen – auch wenn sie unbequem sind.“

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Für Sie berichtete Manuela Praxl.

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