Aktion „Hallbergmoos und Goldach blüht“

Kategorie: Veranstaltungen

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Insekten bekommen ein Paradies auf 65.000 Quadratmetern

Im Gemeindegebiet werden in den kommenden beiden Jahren von den Mitgliedern der Initiative „Hallbergmoos und Goldach blüht“ – einem Zusammenschluss von mehr als 30 Landwirten aus dem Gemeindegebiet – 65.000 Quadratmeter neue Blühstreifen entlang der Felder gesät. Die Idee des Ganzen fußt auf dem Blühflächenkonzept, welches der Gemeinderat im April 2019 beschlossen hatte. Für die Bürgerinnen und Bürger gab es dabei kostenlos Samen – und diese pflanzten in den darauffolgenden Monaten sehr fleißig. Insgesamt kamen so 13.000 Quadratmeter mit frischen Blumen zusammen. Die fünffache Menge bekamen die Landwirte zur Verfügung gestellt – dies wurde nach einem Ergänzungsantrag der CSU entschieden – und sie machten sich schon fleißig daran, dass die Insekten bald ein wahres Blumenmeer anfliegen können. Markus Kreilinger, der Sprecher von „Hallbergmoos und Goldach blüht“, betonte bei der Übergabe des restlichen Saatguts durch Bürgermeister Harald Reents: „Das Ganze machen wir auf freiwilliger Basis. Es ist eine schöne Sache für alle. Die Leute können die schönen Blumen bestaunen und die Insekten freuen sich natürlich.“

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Bei der Übergabe des Saatguts: (v.l.) Umweltreferentin Tanja Knieler, Bürgermeister Harald Reents, Hans Kirchmeier, Stefan Blasi, Landwirtschaftsreferent Markus Loibl und Markus Kreilinger

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»Es ist schön zu sehen, wie umweltfreundlich die Landwirte hier im Ort sind.«

Bürgermeister Harald Reents

Das ist aber noch nicht alles, was die Landwirte machen. Es gibt zudem einige Igelhäuser oder auch Insektenhotels, die von Leuten aus dem Ort gebastelt werden. Bürgermeister Harald Reents sagte: „Es ist schön zu sehen, wie umweltfreundlich die Landwirte hier im Ort sind. Ihr Engagement verdient absolute Anerkennung.“ Der neue Landwirtschaftsreferent Markus Loibl fügte an: „Die Bürger sollen aktiv sehen, was die Landwirte machen. Jeder stellt eine gewisse Fläche zur Verfügung. Generell machen sie viel für die Umwelt und ein schönes Gemeindebild.“ Dazu sagte Markus Kreilinger, dass „der Bauer eben nicht immer der Böse ist, sondern für die Leute arbeitet“. Durch die Corona-Krise habe es dabei vielleicht einen Sinneswandel gegeben, hofft er: „Die Menschen interessieren sich jetzt eventuell mehr dafür, woher ihre Lebensmittel kommen.“ Die Blühaktion wird übrigens auch noch Geld für den guten Zweck bringen. Denn Markus Kreilinger sät die Blumen auch für andere Landwirte an. Diese spenden dafür eine gewisse Summe und alles wird zu einem späteren Zeitpunkt gespendet. Wer sich dann über das Geld freuen kann, darüber wird noch beraten. Durch Corona würden jetzt auch vermehrt Spaziergänger und Radfahrer – teils mit Hunden – auf den Feldwegen unterwegs sein. Markus Loibl sagte dazu, dass Gemüse und Co. bereits Lebensmittelqualität hätten – man darauf ebenso Rücksicht nehmen sollte wie auf Rehkitze und andere Tiere. Sprich, Hunde sollten nicht frei herumlaufen.

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Für Sie berichtete Bernd Heinzinger.

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