VfB Kegler gewinnen mit 6:2 gegen Friedrichshafen

Kategorie: Sport

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Gut gelaunt und kämpferisch zeigte sich Dietmar Brosi, der mit 647 Holz das Tagesbestergebnis holte

„Jetzt sind wir in der Bundesliga angekommen“, so kommentierte Abteilungsleiter Sepp Niedermair den 6:2 Sieg des VfB Hallbergmoos gegen die SF Friedrichshafen, bei dem man sich 249 Holz Vorsprung erkegelte.
Unter Einhaltung der Hygienevorschriften – Tische waren entfernt worden, es gab nur vereinzelte Tische für Spieler und Betreuer – starteten die Aufsteiger aus Hallbergmoos in ihr erstes Heimspiel in der 1. Bundesliga. Vorfreude und Spannung herrschten beim ersten Heimauftritt des VfB Hallbergmoos vor. Nach dem man in der Woche zuvor beim Serienmeister Zerbst zum Saisonauftakt mit 7:1 aber mit einem neuen Mannschaftsrekord verloren hatte, wollten die VfB Spieler gegen Vorjahresaufsteiger Friedrichshafen zeigen, was sie können.

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Als erste drei Starter des VfB gingen Bogdan Tudorie, Dietmar Brosi und Radovan Vlajkov auf die Bahnen. Hier legte Dietmar Brosi, der nach seiner Leistung in Zerbst mit 602 Holz beweisen wollte, dass er es besser kann, gleich mit hohen Würfen los und ließ seinem Gegner Michael Reiter nicht den Hauch einer Chance. Mit 157,162,162 und 166 Holz holte er alle 4 Sätze und insgesamt mit 647 Holz auch das Tagesbestergebnis. Nur schwache 130 Holz legte Radovan Vlajkov im ersten Satz auf und verlor diesen an seinen Gegner Michael Weber. Doch dann steigerte sich der Serbe und holte mit 174, 170 und 148 Kegel in den weiteren Sätzen insgesamt 622 Holz und setzte sich damit klar gegen Weber mit 515 Holz ab. Bogdan Tudorie hatte mit Lukas Funk den stärksten Spieler der Friedrichshafener als Gegner. Den ersten Satz verlor Tudorie nur um ein Holz bei 154 zu 155 Kegel, den zweiten Satz konnte Tudorie dann mit einem Holz Vorsprung bei 159 zu 158 für sich verbuchen. Am Ende siegte Funk mit 625 Holz gegen Tudorie mit 603 Kegel.

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Mit einem Vorsprung von 162 Holz und beim Stand von 1872 zu 1710 Holz starteten Damir Cekovic, Tobias Kramer und Alexander Stephan in ihre Partien. Damir Cekovic legte gleich im ersten Satz starke 162 Holz vor, dem sein Gegner Mario Listes nur 134 Kegel entgegensetzen konnte. Doch gleich den 2.Satz holte sich Listes mit 2 Holz Vorsprung bei 143 zu 141. Aber Cekovic konterte in den beiden folgenden Sätzen und gewann am Ende klar mit 637 zu 572 Holz. Für einen Schreckmoment sorgte Tobias Kramer in seiner sehr engen Partie gegen Nicolai Müller, als er auf einmal wegrutschte und sich danach das Knie hielt. Alle Bahnen wurden angehalten und man befürchtete, dass es erneut zu einer schweren Knieverletzung bei dem jungen Vater gekommen wäre. Doch dieser rappelte sich wieder auf und nach einigen Dehnübungen konnte er sein Spiel fortsetzen. Doch als man die Bahnen wieder frei geben wollte, gab es eine Fehlermeldung und eine Bremse musste ersetzt werden. Nach Behebung dieses Schadens wurde weiter gekegelt und Kramer und sein Gegner duellierten sich weiter. Am Ende hatte jeder 2 Sätze gewonnen, doch Müller holte sich mit 6 Holz mehr bei 621 zu 615 Holz den Mannschaftspunkt. Als einziger der Hallbergmooser Starter verpasste Alexander Stephan knapp die 600er Marke, aber dennoch holte er mit 598 Holz und 3 Sätzen den Mannschaftspunkt gegen Darko Lotina, der 570 Holz kegelte.
Insgesamt gewann der VfB mit einem sehr guten Gesamtergebnis von 3722 zu 3473 Holz mit 16:8 Satzpunkten gegen den Vorjahresaufsteiger SF Friedrichshafen.

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Nach der Partie äußerte sich Aktivensprecher Tom Schneider: „Eine absolut überzeugende Vorstellung aller VfB-Akteure. Gelungenes Heimspiel und trotzdem noch Luft nach weiter oben, angesichts kleinerer Unkonzentriertheiten, besonders auf der ersten Bahn.
Die beiden Spiele und das kompakte Auftreten unserer Mannschaft in beiden Spielen sind beeindruckend und geben uns Vertrauen und Selbstsicherheit. Am kommenden Wochenende steht aber bereits ein nächstes schwieriges Auswärtsspiel beim ebenfalls gut aufgelegten Aufsteiger aus Wernburg an, da heißt es, den Wind in den Segeln zu halten und mit nötigen Respekt aber Unbekümmertheit den nächsten Schritt nach vorne zu gehen! Wir sind angekommen in Liga 1.“

 

Am Samstag, den 26.09. spielt der VfB beim SV Wernburg, dem Aufsteiger aus Thüringen, aus dem Saale-Orla-Kreis, rund 360 km entfernt. Wernburg hatte überraschend in seinem ersten Heimspiel Vizemeister Victoria Bamberg mit 6:2 geschlagen und hat nach seiner Niederlage beim Aufsteiger Raindorf mit 6:2 ebenfalls 2:2 Punkte auf dem Konto, wie der VfB Hallbergmoos.

Dieser Artikel wurde eingesendet vom VfB Hallbergmoos.

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