Fakten statt Gerüchte: Sorgen ernst nehmen, Lösungen finden
„Die heutige Versammlung empfinde ich als sehr wichtig. Warum? Weil es mir sehr wichtig ist, die Ängste, Nöte und Themen der Bevölkerung mitzunehmen“, sagt Wolfgang Gammel, CEO von Helsing, einem Deeptech Unternehmen im Bereich Sicherheit und Verteidigung, direkt nach der Bürgerversammlung im randvollen Gemeindesaal. Der Aufstellungsbeschluss zur Änderung des Flächennutzungsplans am vergangenen Dienstag, der die Weichen für die Ansiedlung des Unternehmens stellt, bewegt einige Gemüter in Hallbergmoos. Nur drei Tage später folgen knapp 300 Bürger der Einladung zur Informationsveranstaltung. Viele drücken die Wichtigkeit der Landesverteidigung aus, stellen aber auch kritische Fragen zu Gewerbeeinnahmen, Naturschutz, Verkehrsfluss oder potenziell fehlenden Wohnraum für die Arbeitnehmer des Unternehmens. „Wenn ein Wissens-Vakuum entsteht, kommt es zu Missverständnissen. Deshalb war es uns auch so wichtig, die Leute mit Gerüchten nicht allein zu lassen“, stellt Wolfgang Gammel fest und steht mit Bürgermeister Benjamin Henn, Landrat Helmut Petz und Landtagsabgeordneten Benno Zierer Rede und Antwort. In nächsten Schritt geht es nun darum zu prüfen, ob und unter welchen Bedingungen sich das Technologie-Unternehmen Helsing in Hallbergmoos auf der bisher landwirtschaftlich genutzten „Senderwiese“ ansiedeln kann. „Wir sind nicht hier, um zu dominieren, sondern Lösungen anzubieten“, betont Wolfgang Gammel. Klar ist schon jetzt: Die Gemeinde steht am Anfang eines komplexen Prozesses. Lesen Sie alles über die Sorgen und Befürchtungen seitens der Bevölkerung und weitere Fakten in unserer nächsten Printausabe am 02.04.26
Für Sie berichtete Manuela Praxl.








