Für 10 Jahre Mitgliedschaft in der Frauen Union wurde Jeannine Dressel (2. v. l.) von (v.l.) JU-Vorsitzender Sofie Holzmann, Ortsvorsitzender Gabriele Partsch und 2. Bürgermeisterin Tanja Knieler ausgezeichnet. Dressel würdigte insbesondere die Energie, das Durchhaltevermögen und den starken Zusammenhalt des Vereins, die sie einst zum Eintritt in die Frauen Union bewegt hätten.
Zusammenhalt, Engagement und ein klarer Blick in die Zukunft prägten die Ortshauptversammlung der Frauen Union (FU) Hallbergmoos. Ortsvorsitzende FU Gabriele Partsch überließ die Eröffnungsrede bewusst zwei Frauen, die sinnbildlich für die generationenübergreifende Zusammenarbeit innerhalb der Union stehen: der neuen 2. Bürgermeisterin Tanja Knieler sowie der Vorsitzenden der Jungen Union Sofie Holzmann. Knieler sprach dabei mit spürbarer Dankbarkeit über ihre neue Aufgabe. Die Frauen Union sei für sie „wie heimkommen“. Man bekomme jederzeit Unterstützung und Hilfe, wenn sie benötigt werde. Besonders dankte sie den Frauen der FU für den gemeinsamen Wahlkampf: „Ohne diese Frauen wäre das nicht gelaufen“, betonte sie. Ihre neue Position verdanke sie nicht zuletzt der Unterstützung und Arbeit der Frauen Union sowie der Jungen Union.
Mit Stolz blickte Knieler zudem auf die Entwicklung in der Gemeindepolitik. Durch die parteiübergreifende Präsenz von Frauen seien inzwischen acht Frauen im Gemeinderat vertreten. „Die Zahl steigt, und das ist gut so“, erklärte sie, auch wenn die CSU zwei Sitze verloren habe, die zuvor von Frauen besetzt waren. Ihre neue Aufgabe wolle sie mit Respekt und Demut angehen, fühle sich dieser jedoch gewachsen und bereit dafür. Besonders würdigte sie außerdem den Einsatz und das Engagement von Silvia Edfelder, was von den Anwesenden mit großem Applaus honoriert wurde.
Mit Blick auf die Zukunft zeigte sich Knieler optimistisch. Gerade junge Stimmen wie die von Sofie Holzmann seien wichtig: „Die JU ist unsere Zukunft.“ Gleichzeitig appellierte sie an alle Mitglieder von FU, JU und die Bürger:innen der Gemeinde, sich aktiv am anstehenden Bürgerentscheid zu beteiligen und wählen zu gehen. Auch für die Arbeit der Ortsvorsitzenden Gabriele Partsch fand sie lobende Worte und ermutigte sie ausdrücklich, ihre „herausragende Arbeit“ fortzuführen. Auch JU-Vorsitzende Sofie Holzmann blickte auf die vergangenen Monate zurück. Obwohl die Junge Union zahlenmäßig kleiner geworden sei und insbesondere weibliche Mitglieder fehlten, liege dies keinesfalls am mangelnden Engagement. Vielmehr könne man stolz auf die geleistete Arbeit während der vergangenen Wahlen sein. Besonders freute sie sich über die Wahl Knielers zur 2. Bürgermeisterin. Dadurch bekomme die Junge Union mehr Raum, neue Stimmen könnten eingebunden und mutige Ideen eingebracht werden. Ziel bleibe es weiterhin, die JU – und damit auch die Frauen Union – aktiv zu unterstützen und weiter aufzubauen.
Ortsvorsitzende Gabriele Partsch griff diesen Gedanken des Zusammenhalts in ihrem Rückblick auf. Sie dankte für die offenen und ehrlichen Worte und zeigte sich ebenfalls stolz auf die geleistete Arbeit. „Wir wurden gesehen – durch unseren Zusammenhalt und unsere Zusammenarbeit“, erklärte sie. Das Jahr 2025 sei geprägt gewesen von einem Wahlkampf nach dem nächsten, bei denen die Frauen Union stets präsent gewesen sei. Doch auch abseits der politischen Arbeit engagierte sich die FU intensiv im Gemeindeleben. So organisierte die Frauen Union gemeinsam mit Irina Krätschmer ein Bastelangebot für Kinder, an dem 16 Kinder teilnahmen. Für strahlenden sorgte zudem der Osterbesuch bei den Senioren, im rosa Plüschhasen-Kostüm anlässlich der 25-Jahr-Feier. Weitere feste Bestandteile des Jahresprogramms waren das Drachenfest im Herbst sowie die „feurige“ 25-Jahr-Feier der Union. Auch mit ihrem Stand auf dem Christkindlmarkt zeigte die FU Präsenz und Verbundenheit mit Hallbergmoos und Goldach.
Neben Veranstaltungen und gesellschaftlichem Engagement setzt sich die Frauen Union auch aktiv für Sicherheit im Ort ein. So beschäftigte sich der Verein unter anderem mit der Beleuchtung am Bahnhof. Durch den Einsatz der FU wurden Baumkronen zurückgeschnitten, damit die Beleuchtung wieder besser zur Geltung kommt. Zudem setzte man sich für moderne Leuchtmittel ein, um den Bereich heller und damit sicherer zu machen. Der Verein zählt derzeit 41 Mitgliederinnen. Bemerkenswert ist dabei die langjährige Verbundenheit: Im Schnitt gehören die Frauen bereits seit 15,6 Jahren der Union an. Dennoch wünscht sich die Frauen Union künftig mehr junge Mitglieder, um sich auch weiterhin engagiert für die Gemeinde und das Wohl der Bürger einsetzen zu können. Auch finanziell steht der Verein solide da. „Ganz Frau eben“, wie augenzwinkernd angemerkt wurde, habe man die Finanzen fest im Griff. Mit Vorfreude blickt die Frauen Union nun auf die kommenden Veranstaltungen im Jahr 2026 – allen voran wieder auf das Drachenfest, bei dem man sich erneut auf ein fröhliches Familienfest mit lachenden Kindern und strahlenden Augen freut.
JUBILARE
25 Jahre:
Multerer, Brigitte Baumann, Birgit
15 Jahre:
Jung, Sabine
Weber, Elke
10 Jahre:
Eigeldinger, Karin
Dressel, Jeannine
Für Sie berichtete Kate Eigner.








